Honiara - Das Epizentrum des einen Bebens lag etwa 30 Kilometer unter dem Meeresboden etwa hundert Kilometer südöstlich der Stadt Gizo, wie das US-Institut für Geologische Überwachung mitteilte. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben, auf der winzigen Insel Rendova stürzten örtlichen Behörden zufolge Häuser ein, einige Menschen wurden leicht verletzt.
Nur eine Stunde zuvor hatte ein Beben der Stärke 6,5 die Salomon-Inseln erschüttert. Dessen Epizentrum lag 143 Kilometer südöstlich von Gizo, der zweitgrößten Stadt der Inselgruppe mit 6000 Einwohnern. Gizo befindet sich rund 360 Kilometer nordwestlich der auf der Insel Guadalcanal gelegenen Hauptstadt Honiara. Dort war das Erdbeben zu spüren, Schäden entstanden jedoch nicht.
Gizo war im April 2007 nach einem Beben der Stärke 8,0 von einem Tsunami getroffen worden. 52 Menschen starben, Tausende wurden obdachlos.
Das in Hawaii ansässige Tsunami-Zentrum teilte mit, Messungen des Meeresspiegels deuteten darauf hin, dass ein Tsunami verursacht worden sei. Dieser könne an den Küsten nahe des Epizentrums Schäden verursacht haben. Es bestünde jedoch keine größere Tsunami-Gefahr entlang der Pazifik-Küsten.
Die Salomon-Inseln sind Teil des "Pazifischen Feuerrings", in dem sich etwa 90 Prozent der weltweiten Erdbeben ereignen.
jjc/AFP/APD
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