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08.01.2010
 

Nobelflitzer

Schweizer Raser muss Rekordstrafe zahlen

Er muss mehr Bußgeld löhnen, als andere in ihrem ganzen Leben auf dem Konto haben: Ein schweizerisches Gericht hat einen Raser zu einer Strafe von rund 200.000 Euro verdonnert. Die Eidgenossen bemessen die Höhe des Knöllchens nach dem Vermögen.

Hamburg - Ein Autofahrer muss in der Schweiz die Rekordsumme von 299.000 Schweizer Franken zahlen - rund 201.591 Euro - weil er in seinem Ferrari Testarossa mit rund 137 Stundenkilometern durch ein Dorf gerast ist. Erlaubt war dort eine Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern.

In der Schweiz wird das Bußgeld anhand des Vermögens des Verkehrssünders berechnet. Das zuständige Gericht in St. Gallen gab an, dass der Mann umgerechnet rund 15.709.315 Euro auf seinem Konto hat.

"Der Beschuldigte hat die Verkehrsregeln aus purer Lust an der Geschwindigkeit gebrochen", heißt es in einer Erklärung des Gerichts. Demnach soll der wohlhabende Ferrari-Fahrer nicht nur eine Villa, sondern auch fünf Luxusschlitten besitzen.

han/Reuters

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