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09.01.2010
 

Schneesturm "Daisy"

400 Fahrer verbringen eisige Nacht an der Grenze

Das Schnee-Desaster blieb aus, für viele Autofahrer und Reisende wurde es dennoch eine unangenehme Nacht: Meterhohe Schneeverwehungen legen Rügen lahm, Autobahnen werden gesperrt, Flüge annulliert und manche Trucker und Autofahrer mussten die Nacht in der Kälte verbringen.


Neuenburg/Frankfurt am Main/Kap Arkona - Es hätte schlimmer kommen können für Deutschland, aber das ist kein Trost für die knapp 400 Lastwagen- und Autofahrer, die die eisige Nacht auf der Autobahn 5 an der deutsch-französischen Grenze verbringen mussten.

Das Tief "Daisy" hat sie zu dem ungeplanten Stopp gezwungen. Nach starken Schneefällen in Frankreich habe die elsässische Präfektur am Freitagnachmittag die Autobahn 35 für den Lkw-Verkehr gesperrt, teilte ein Sprecher der Polizei in Freiburg mit. In den frühen Morgenstunden seien die Autobahnabfahrten in Richtung Frankreich auch für Autos gesperrt worden. Auf deutscher Seite waren Rettungskräfte im Einsatz und versorgten die Lasterfahrer mit heißen Getränken und Decken. Am Samstagmorgen gaben die französischen Behörden die Autobahn wieder frei, der vier Kilometer lange Rückstau löst sich langsam auf.

Nicht ganz so schlimm erwischte es die Reisenden am Frankfurter Flughafen: Sie waren immerhin im Warmen, als ihre Flüge gestrichen wurden. Nach Auskunft der Betreibergesellschaft Fraport mussten bis zum Samstagmorgen fast 160 Flüge annulliert werden. Darunter befänden sich sowohl Inlandsflüge als auch Flüge in andere europäische Länder und Interkontinentalflüge. Die Lage sei aber weniger schlimm als befürchtet, teilte der Flughafen mit.

Deutschlandweit blieben die befürchteten Schneeverwehungen bis zum Samstagmorgen aus. Stärkere Niederschläge gab es nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in der Eifel und im Odenwald, in der Pfalz, im nördlichen Hessen, im Harz und im Rhein-Main-Gebiet. Auch in einigen Küstenregionen Mecklenburg-Vorpommerns schneite es kräftig. In den betroffenen Gebieten führten die Schneeverwehungen aber zu dem befürchteten Chaos:

  • Im Norden der Insel Rügen behinderte der Schneefell den Verkehr zum Teil erheblich. Wegen des starken Windes müssten immer wieder vor allem auf Nebenstraßen teilweise meterhohe Schneeverwehungen geräumt werden, sagte der Einsatzleiter der Straßenmeisterei. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist vor allem der Inselnorden betroffen. Am Kap Arkona hätten schwere Sturmböen mit Spitzen der Stärke 11 immer wieder Schneeverwehungen verursacht und damit Straßen unpassierbar gemacht. Mit einer Wetteränderung sei im Tagesverlauf vorerst nicht zu rechnen.
  • Auf Regionalstrecken in Rheinland-Pfalz meldet die Deutsche Bahn kleinere Verspätungen.
  • Auf dem Flughafen Nürnberg kam am Freitagabend ein Passagierflugzeug von der Rollbahn ab und landete im Schnee. Verletzt wurde niemand.
  • Das Weltcup-Skispringen der Damen in Braunlage im Harz wurde wegen des Wetters abgesagt, wie der Veranstalter auf der Web-Seite mitteilt.

Für den weiteren Tagesverlauf werden starke Schneefälle mit Schneeverwehungen in allen Flächenländern mit Ausnahe Bayerns, Baden-Württembergs, des Saarlands und Schleswig-Holsteins erwartet. Dabei könne es in einigen Gebieten zu Neuschneemengen von bis zu 15 Zentimetern und Windböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde kommen.

lis/dapd/dpa

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Geschieht Ihnen und Ihren Mitmenschen ganz recht. Schauen Sie sich doch einmal die Arbeitslosenzahlen in Süd- und in Norddeutschland an. Na, und was sehen Sie: Die Süddeutschen arbeiten mehr -> mehr CO2 -> wärmer -> [...] mehr...

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10.01.2010 von inci: xxxx

ist halt winter in deutschland. würde nicht an allen öffentlichen und privaten ecken gespart, was das zeug hält, um im "internationalen vergleich gut aufgestellt zu sein", würden wegen etwas schneefalls keiner ein wort [...] mehr...

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