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16.01.2010
 

Katastrophe in Haiti

Erstes deutsches Todesopfer nach Erdbeben gefunden

Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti wurde ein erstes deutsches Todesopfer gefunden. Dies gab Außenminister Westerwelle bekannt. Noch etwa 30 Deutsche würden vermisst.

Berlin - Im Erdbebengebiet in Haiti ist nach Angaben von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ein erstes deutsches Todesopfer gefunden worden. Die Nachricht vom ersten bekannten Todesfall eines Deutschen habe ihn am späten Samstagnachmittag erreicht. Das Mitgefühl gelte der Familie. "Wir trauern um unseren deutschen Staatsangehörigen", sagte Westerwelle weiter.

Die überwiegende Anzahl deutscher Staatsbürger in Haiti sei inzwischen ausfindig gemacht worden. Trotz aller Bemühungen würden jedoch noch immer etwa 30 Deutsche vermisst. Er könne nicht ausschließen, dass es noch mehr tote Deutsche geben werde, erklärte Westerwelle nach einer Sitzung des deutschen Krisenstabs am Samstagabend in Berlin. "Die Botschaft bemüht sich fieberhaft um Aufklärung."

Westerwelle und der für die Entwicklungshilfe zuständige Minister Dirk Niebel (FDP) kündigten an, die Erdbebenhilfe um sechs Millionen auf 7,5 Millionen Euro aufzustocken. Darin seien 2,5 Millionen Euro für Nahrungsmittel vorgesehen. Nach Niebels Angaben sollen die Lebensmittel durch das Welternährungsprogramm verteilt werden. Westerwelle sagte, ein Vorausteam des Technischen Hilfswerkes bereite den Einsatz von zwei Wasseraufbereitungsanlagen vor, die 60.000 Menschen mit Trinkwasser versorgen können.

Zugleich bereite Deutschland den Aufbau eines größeren mobilen Krankenhauses vor. Die deutsche Hilfe geschehe in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern, sagte Westerwelle. Der Außenminister bedankte sich bei der deutschen Bevölkerung für die zahlreichen Spenden, auch aus der Wirtschaft komme "bemerkenswerte Hilfe". Deutsche Pharmaunternehmen wollten kostenlos Medikamente zur Verfügung stellen.

ore/apn/AFP/dpa

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27.10.2011 von pescador:

Die Bojen sind für die Funktion des Systems nicht essentiell, wie hier schon festgestellt wurde. Um es nochmal zu erklären: ein seismisches Messnetz, das völlig unabhängig von den Bojen ist, entscheidet, ob eine Tsunami [...] mehr...

27.10.2011 von sitiwati: ohne Bojen

kein Alarm-ohne Bojen ist das System nutzlos, die Boje sind die Datenübermittler, aber ein solches SYstem zu installieren ist Käse, wenn man nicht entsprechendes Wartungspersonal hat, bei 100.000.000 € hät ich neben jeder Boje [...] mehr...

26.10.2011 von lordax:

Da das Schaubild nur die Bojen zeigt und nicht den wesentlich größeren Rest des Systems ist das ein wenig schwierig. Im Prinzip wird anhand verschiedener seismischer Messungen die Bewegung des Meeresbodens abgeleitet und daraus [...] mehr...

26.10.2011 von sitiwati: es wär nett

wenn Sie an hand des Schaubildes mal erklären würden, wie das System ohne Bojen funktioniert ! [...] mehr...

25.10.2011 von lordax:

Ist aber nicht so schlimm wie es sich anhört. Das System funktioniert auch ohne die Bojen. Möglicherweise gibt es mehr Fehlalarme. mehr...

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Wichtigste Eckdaten

Eigenname: Republik Haiti

Offizieller Eigenname: République d'Haïti

Staatsoberhaupt:
Michel Martelly (seit Mai 2011)

Regierungschef: Garry Conille (seit Oktober 2011)

Außenminister: Laurent Lamothe
(seit Oktober 2011)

Staatsform: Präsidialrepublik

Mitgliedschaften: Uno, Caricom, OAS

Hauptstadt: Port-au-Prince

Amtssprachen: Französisch, Französisches Kreolisch

Religionen: mehrheitlich Katholiken (oft zusammen mit Voodoo)

Fläche: 27.750 km²

Bevölkerung: 9,993 Mio. Einwohner

Bevölkerungsdichte: 360 Einwohner/km²

Bevölkerungswachstum: 1,1%

Fruchtbarkeitsrate: 3,4 Geburten/Frau

Nationalfeiertag: 1. Januar

Zeitzone: MEZ -6 Stunden

Kfz-Kennzeichen: RH

Telefonvorwahl: +509

Internet-TLD: .ht

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Hintergrund Haiti

Geografie

Haiti liegt im westlichen Teil der Insel Hispaniola in der Karibik, der Name bedeutet "bergiges Land". Das Nachbarland der im Osten der Insel gelegenen Dominikanischen Republik ist mit 27.000 Quadratkilometern fast so groß wie das deutsche Bundesland Brandenburg und hat laut aktuellen Uno-Angaben mehr als neun Millionen Einwohner. Hauptstadt des 1804 als erstes Land Lateinamerikas in die Unabhängigkeit entlassenen Staates ist Port-au-Prince mit rund 2,8 Millionen Einwohnern.

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