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23.01.2010
 

Haiti

Helfer retten jungen Mann aus den Trümmern

Wunder von Haiti: Rettungshelfer versorgen einen Überlebenden Zur Großansicht
REUTERS

Wunder von Haiti: Rettungshelfer versorgen einen Überlebenden

Die Suche nach Überlebenden der Erdbebenkatastrophe in Haiti mag offiziell eingestellt worden sein, doch zahlreiche Helfer suchen unermüdlich weiter. Sie sorgten am Samstag für ein kleines Wunder: Nach elf Tagen unter den Trümmern konnte ein 23-jähriger Mann lebend geborgen werden.

Port-au-Prince - Elf Tage nach dem Erdbeben auf Haiti ist am Samstag ein junger Mann aus den Trümmern gerettet worden. Der 23-Jährige wurde durch einen Tunnel aus einem zusammengestürzten Lebensmittelladen geholt. Einsatzleiter Samuel Bernes sagte, möglicherweise habe der offenbar unter einem Stück Beton in einem Geschäft Verschüttete Zugang zu Wasser und Nahrungsmitteln gehabt.

Die Helfer legten ihn auf eine Bahre und versorgten ihn intravenös mit Flüssigkeiten. Nach Angaben eines Sprechers des französischen Zivilschutzes, der an der Rettung beteiligt war, ist Zustand des Mannes stabil. Zwar sprach der Gerettete von fünf weiteren Überlebenden, die Helfer stellten jedoch keine weiteren Lebenszeichen fest.

Insgesamt haben internationale Rettungsteams seit dem verheerenden Erdbeben am 12. Januar mehr als 130 Menschen aus den Trümmern gerettet. Nach Regierungsangaben sind inzwischen 111.481 Tote identifiziert. Diese Zahl könnte aber noch um mehrere tausend steigen, da viele Opfer von ihren Angehörigen beigesetzt wurden und noch nicht registriert sind, teilten die Vereinten Nationen am Samstag mit.

Zuvor hatte die haitianische Regierung die Suche nach Überlebenden offiziell für beendet erklärt. Die medizinische Versorgung der Verletzten müsse nun in den Vordergrund rücken, sagte Uno-Sprecherin Elisabeth Byrs. Während sich viele der insgesamt 67 Rettungsteams bereits auf den Heimweg machten, setzten andere ihre Arbeit dennoch fort. Ihrer Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass auch nach mehr als zehn Tagen immer noch Überlebende gefunden werden, wie etwa am Freitag eine 84-jährige Frau und ein 21-jähriger Student.

Unterdessen gab es am Wochenende erste Anzeichen für eine leichte Entspannung der Lage. In der Hauptstadt Port-au-Prince bildeten sich lange Schlangen vor den privaten Banken, die erstmals seit dem Erdbeben vom 12. Januar wieder ihre Schalter öffnen sollten. Straßenhändler legten überall in der zerstörten Metropole ihre Waren aus.

Tausende Katholiken versammelten sich in der Nähe der eingestürzten Kathedrale unter freien Himmel zu einer Trauerfeier für den ums Leben gekommenen Erzbischof von Haiti, Serge Joseph Miot. Unter den Teilnehmern waren zahlreiche Geistliche sowie der haitianische Präsident René Préval.

can/apn/AFP/Reuters

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Die neuesten Beiträge:
27.10.2011 von pescador:

Die Bojen sind für die Funktion des Systems nicht essentiell, wie hier schon festgestellt wurde. Um es nochmal zu erklären: ein seismisches Messnetz, das völlig unabhängig von den Bojen ist, entscheidet, ob eine Tsunami [...] mehr...

27.10.2011 von sitiwati: ohne Bojen

kein Alarm-ohne Bojen ist das System nutzlos, die Boje sind die Datenübermittler, aber ein solches SYstem zu installieren ist Käse, wenn man nicht entsprechendes Wartungspersonal hat, bei 100.000.000 € hät ich neben jeder Boje [...] mehr...

26.10.2011 von lordax:

Da das Schaubild nur die Bojen zeigt und nicht den wesentlich größeren Rest des Systems ist das ein wenig schwierig. Im Prinzip wird anhand verschiedener seismischer Messungen die Bewegung des Meeresbodens abgeleitet und daraus [...] mehr...

26.10.2011 von sitiwati: es wär nett

wenn Sie an hand des Schaubildes mal erklären würden, wie das System ohne Bojen funktioniert ! [...] mehr...

25.10.2011 von lordax:

Ist aber nicht so schlimm wie es sich anhört. Das System funktioniert auch ohne die Bojen. Möglicherweise gibt es mehr Fehlalarme. mehr...

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