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28.01.2010
 

Experimentierfreudig

Grundschüler friert mit Zunge an Laterne fest

Ein kleines winterliches Experiment wurde einem Grundschüler aus Nordrhein-Westfalen eine schmerzhafte Erfahrung: Der Junge leckte bei minus zehn Grad an einer Straßenlaterne - und kam nicht wieder von ihr los.

Dülmen - Es waren bitterkalte minus zehn Grad, als ein Junge aus Dülmen sich am Mittwoch auf ein gewagtes Experiment einließ: Der Grundschüler leckte an einer Straßenlaterne. "Er klebte innerhalb von Sekunden fest", sagte ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr am Donnerstag. "Der Junge wollte anscheinend sehen, wie kalt der Mast ist."

Der Schüler rief um Hilfe - so gut er das mit der festgefrorenen Zunge eben konnte. Rettungssanitäter rückten an und lösten das Kind mit einer warmen Kochsalzlösung vom Mast. Der Junge wurde mit leicht lädierter Zunge vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, konnte aber nach kurzer Zeit wieder nach Hause.

siu/dpa

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