Hamburg - Am Mittwoch mussten zusätzlich zu den 19 Notfallkliniken vier Spezialhäuser in die Knochenbruch-Versorgung einsteigen. Innerhalb von 24 Stunden lieferte allein die Feuerwehr 348 Patienten nach Stürzen ein. "Das ist wie sonst nur an Silvester", sagte ein Feuerwehrsprecher.
Die größte Krankenhauskette der Stadt, Asklepios, ist nach Angaben eines Sprechers "am Limit" angekommen. Knochenbruchpatienten werden schon auf alle Stationen verteilt, aber die Betten sind voll, wie er sagte.
In Hamburg sind seit Wochen Fußwege und Nebenstraßen mit dicken Eisschichten überzogen. Die Stadtreinigung räumt nur Hauptstraßen und Kreuzungen. Viele Anwohner vernachlässigen ihre Räumpflicht, und private Räumdienste sind von den Schneemassen überfordert. Die Feuerwehr hat rund 80 Rettungswagen praktisch dauernd im Einsatz, weil immer mehr Bürger ausrutschen und verletzt liegen bleiben.
Die Stadt verteilt an vielen Plätzen inzwischen kostenlos Streumittel. Der Senat beschloss ein Notprogramm, wonach die Stadtreinigung zusätzliche Arbeiter zum Eishacken einsetzen soll. Mehrere tausend Bürger riefen schon bei einer zentralen Telefonnummer der Stadtreinigung an, unter der besonders schlimm vereiste Stellen gemeldet werden konnten.
Autobahn 7 stundenlang gesperrt
Heftige Schneefälle behinderten am Mittwoch den Berufsverkehr in ganz Norddeutschland. In manchen Orten, etwa Eckernförde in Schleswig-Holstein, fielen die Busse aus. Auf den Autobahnen behinderte der Schnee den Verkehr, es kam zu Unfällen und Staus. Die Autobahn 7 Hamburg-Hannover war stundenlang gesperrt, weil ein Milchtransporter verunglückt war und die gefrorene Milch von der Straße gekratzt werden musste.
Ein prominentes Eis-Opfer ist laut "Hamburger Abendblatt" Hans Heinrich Driftmann, der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Er sei nach einem Sturz mit gebrochenem Bein in ein Krankenhaus gekommen.
Der Wetterbericht macht den Norddeutschen keine Hoffnung auf Tauwetter: Der Wetterdienst sagt Dauerfrost, im Osten und Süden auch tagsüber teilweise unter minus 5 Grad voraus. An den Karnevalstagen kann es sogar minus 10 bis 15 Grad kalt werden, wie es hieß.
jdl/apn
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Halb Europa zerfliesst vor Hitze und kommt aus dem Stöhnen nicht mehr heraus und hier wird darüber diskutiert, ob wir den Winter etwa verlernt haben. Ich komme eher zu dem Schluss,fass wir den Sommer möglicherweie verlernt haben [...] mehr...
Dabei hatten die doch in Kopenhagen beschlossen, dass es ab sofort nicht wärmer als 2 Grad werden soll... mehr...
Diesesmal meckere ich nicht wieder über den Winter. Alles nur nicht diese brütende Hitze. mehr...
Wir wollen doch nicht unser südafrikanisches Sommermärchen durch die drohende Apokalypse kaputtreden! Warten Sie mal noch 2 Wochen, dann wirds - Sommerloch sei dank - wieder losgehen mit dem Ende der Welt und der Menschheit [...] mehr...
UNd es ist auch dieses Jahr wieder Sommer geworden und gar nicht mal soooo kalt, eher schon verdammt warm. Warum höre ich eigentlich immer noch keine aktuellen Klagelieder zur Klimakatastrophe und globalen Erwärmung von Merkel [...] mehr...
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