Washington/Honolulu - Die durch das schwere Erdbeben in Chile ausgelösten Tsunami-Wellen haben Hawaii und Australien erreicht - offenbar ohne dort größere Schäden anzurichten. Die ersten Wellen erreichten Hawaii später als erwartet und waren auch keineswegs so hoch wie befürchtet. Die Nachrichtenagentur AP berichtet von einer Höhe von 1,80 Metern. Zuvor hatte sich das Wasser von den Küsten zurückgezogen - ein typisches Phänomen, das auch bei dem verheerenden Tsunami vor fünf Jahren im Indischen Ozean zu beobachten war.
Behörden und Bevölkerung waren frühzeitig gewarnt. Seit dem frühen Morgen heulten auf der amerikanischen Pazifikinsel die Tsunami-Sirenen - zum ersten Mal seit 16 Jahren. Die Behörden brachten Bewohner aus tief gelegenen Küstengebieten in Sicherheit. Viele Menschen deckten sich in Supermärkten mit Lebensmitteln und Trinkwasser ein. Hawaii verfügt seit längerem über detaillierte Tsunami-Notpläne, die vorsehen, aus welchen Gebieten die Menschen fliehen müssen. Besonders gefährdet seien die Küstenstreifen im Süden und Osten. Inzwischen wurde die Tsunami-Warnung für Hawaii aufgehoben.
Bis zu 1,50 Meter hohe Wellen trafen auf die Ostküste Neuseelands. Auf den Chatham-Inseln wurden bis zu drei Meter hohe Wasserwände befürchtet. Die Bewohner der Chatham-Inseln sowie von Tonga und den Cook-Inseln im Südpazifik brachten sich in höhergelegenen Gebieten in Sicherheit.
Auch in Australien waren die ersten Auswirkungen des Tsunamis zu beobachten. Vor Tasmanien sei der Wasserspiegel um einige Zentimeter angestiegen, teilten die Behörden mit. Vor der Ostküste sei mit einem Anstieg des Pegels um 40 Zentimeter und starken Strömungen zu rechnen. In Japan rechnen die Behörden aber immer noch mit einer Flutwelle bis zu drei Metern Höhe.
Mindestens 200 Todesopfer in Chile
Durch das schwere Erdbeben der Stärke 8,8 sind in der Nacht zum Samstag in Chile mehr als 200 Menschen getötet worden. Die Zahl der Toten sei auf mindestens 214 gestiegen, teilte Innenminister Edmundo Pérez Yoma mit. Es handele sich um "eine Katastrophe von enormem Ausmaß", weshalb es schwer sei, präzise Zahlen zu nennen, sagte Yoma.
Der Erdstoß ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) um 3.34 Ortszeit (8.34 Uhr MEZ) vor der chilenischen Küste im Pazifik. Das Zentrum lag demnach in 35 Kilometern Tiefe etwa 115 Kilometer nordöstlich der Stadt Concepción.
Auf dem internationalen Flughafen der Hauptstadt Santiago de Chile gab es erhebliche Sachschäden. Auf Fernsehbildern ist zu sehen, dass das Abflugterminal teilweise zerstört wurde. Teile der Dachkonstruktion lagen in der Abflughalle, eine Fußgängerpassage stürzte mehr als fünf Meter in die Tiefe. Die Start- und Landebahn war nach Angaben von Bauminister Sergio Bitar intakt. Der Zustand des Kontrollturms wurde noch überprüft. Mehrere Flugzeuge wurden nach Argentinien umgeleitet.
Viele Gebiete waren zunächst von der Außenwelt abgeschnitten. Das zweigeschossige Parkhaus eines Mietshauses in Santiago fiel in sich zusammen und begrub etwa 50 Autos unter sich. Am Rand der Hauptstadt stürzte eine Brücke ein. Der Flughafen wurde für mindestens 24 Stunden geschlossen, weil das Passagierterminal schwer beschädigt worden war. In Concepción stürzte ein 15-stöckiges Hochhaus ein.
Der Erdstoß war nach Behördenangaben entlang des Gebirgszugs der Anden auch in Argentinien zu spüren. In der Hauptstadt Buenos Aires und in Córdoba schwankten Gebäude. Schäden oder Verletzte habe es aber nicht gegeben, sagte ein Sprecher der Stadtregierung von Buenos Aires.
US-Präsident Barack Obama und die spanische EU-Präsidentschaft boten Chile Hilfe bei den Rettungsarbeiten und beim Wiederaufbau an. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon drückte sein Bedauern über die Naturkatastrophe aus. Die EU gab drei Millionen Euro an Soforthilfen frei. Nach Angaben von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sollte umgehend ein Erkundungsteam des Technischen Hilfswerks nach Chile aufbrechen. Bislang gebe es keine Hinweise, dass Deutsche zu Schaden gekommen sind.
otr/AFP/AP/Reuters/dpa
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wenn man nicht will dann findet man auch nichts. Ich wurde schon 1969 aus der 8 Klasse aus dem "Gymnasium "entfernt", weil, ich immer alles sachliche wie auch politische hinterfragte. Das will man hierzulande [...] mehr...
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klar dass der Ballon groß genug sein muss...Fällt bei Pamela vor lauter Silikon eh nicht so auf. Was schleppen die Leute sonst alles an unnötigem Ballast zum Strand? Schlepptops, Handies, mp3 Player I phones... Muss man [...] mehr...
lassen sie uns also die bei uns ja nachweisliche grössere Intelligenz zum besseren Überlebn der Menschheit einsetzen und überlegen.... Wenn man den Heliumballon nicht so gross macht, dass der Träger völlig aus dem Wasser [...] mehr...
Ja, wer von deutschen, universitären Autoritäten anerkannt werden will und ein Diplom mit dem eigenen Namen über dem Schreibtischen hängen sehen will, der muss dieselben Opfer bringen wie die Herren selber früher, und ihre Zeit [...] mehr...
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