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10.03.2010
 

Tennessee

Dreijährige verwechselt Pistole mit Spielzeug und erschießt sich

Tödlicher Irrtum: In den USA hat ein kleines Mädchen eine geladene Pistole mit der Bedienung einer Spielkonsole verwechselt und sich erschossen. Der Stiefvater hatte die Waffe auf einem Tisch liegengelassen.

Washington - Ballerspiele, bei denen eine Spielzeugpistole als Bedienung verwendet wird, waren eine Lieblingsbeschäftigung von Cheyenne. Die Dreijährige habe regelmäßig mit der schwarzen Plastikwaffe gespielt, sagte der zuständige Sheriff laut US-Fernsehsender ABC.

Dies und die Unachtsamkeit ihres Stiefvaters wurden dem Mädchen aus Norene im US-Bundesstaat Tennessee nun zum Verhängnis. Die Dreijährige fand die geladenen Waffe des Stiefvaters, dachte offenbar, es handele sich um die Bedienung der Spielkonsole, die der Waffe zum Verwechseln ähnlich sieht, spielte damit herum und löste so den tödlichen Schuss aus. Ihre 32-jährige Mutter stand laut ABC nur wenige Schritte entfernt.

Der Stiefvater hatte seine geladene Smith & Wesson im Haus auf einem Tisch liegengelassen. Normalerweise habe der 32-Jährige die Waffe sicher aufbewahrt, sagte ein Sprecher der Polizei in Norene laut ABC. Der Mann habe die Pistole aber zur Verfolgung eines mutmaßlichen Eindringlings auf dem heimischen Grundstück hervorgeholt und anschließend vergessen sie wegzuschließen.

siu/dpa

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