Frankenförde - Bereits in der Nacht zum Sonntag war in eine Nerzfarm im brandenburgischen Frankenförde eingebrochen worden. Unbekannte Täter öffneten die Käfige und entließen rund 4000 Tiere in die Freiheit.
Etwa die Hälfte der Nerze konnte inzwischen wieder eingefangen werden - rund 2000 Tiere laufen noch frei herum. Inzwischen haben sie in der Gegend mehrere Hühner und anderes Geflügel gerissen, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte.
Der Betreiber der Nerzfarm, Alfons Grosser, erstattete Anzeige wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Der betriebswirtschaftliche Schaden belaufe sich auf rund 180.000 Euro, der volkswirtschaftliche Schaden sei nicht zu beziffern, so der Züchter. Die befreiten Tiere würden nun in der Gegend zahlreiche Reptilien und Vögel reißen. Die Nerze bräuchten innerhalb von drei Tagen etwa eine Tonne Nahrung.
Vor diesem Hintergrund betrachten auch Umweltschutzverbände die Aktion, die vermutlich militanten Tierschützern zuzuschreiben ist, sehr kritisch. Laut dem Naturschutzbund (NABU) ist die Freilassung der Nerze für die Umwelt eine Katastrophe.
siu/ddp
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Seit wann ist der NABU den Jägern "zuträglich"? Ich kenne (Ex-)Mitglieder des NABU die rausgeschmissen wurden WEIL sie Jäger waren! Das ist echter Tierschutzgedanke vorbildlich! Nein wirklich, Pelztierfarmen etc. [...] mehr...
Das es für den Nabu eine Katastrophe ist kann ich mir denken. Sind sie doch den Jägern zuträglich bzw. durchsetzt. Der Nabu macht sich nur für Vögel und Reptilien strak, so können sie niemanden auf die Füsse treten. Der arme [...] mehr...
Beschweren Sie sich bei der Politik, die einerseits die Pelztierfarmen gestattet, andererseits aber keine Lösung parat hält, um die entlaufenen Tiere aus der Wildbahn fernzuhalten. Ich schrieb schon weiter oben, ich wäre für [...] mehr...
gestatten: biologe und tiermediziner... aha einfach ignorieren, so wie die aktivisten die ökologische gefahr ignorierten die die freilassung der nerze mit sich bringt... TOLLE LOGIK!!! oder doch eher ignoranz??? mehr...
Ich bin auch Tierschützerin, und verbitte mir Ihr ahnungsloses Gefasel. Da möchte ich doch drum gebeten haben. Zum Thema "Minks" wollte ich noch anmerken : falls jemandem in freier Wildbahn so ein Tier oder sonst [...] mehr...
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