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29.03.2010
 

Yacht ohne Steuermann

Einhandsegler im Pazifik verschollen

Sein Boot wurde entdeckt, doch vom Skipper fehlt jede Spur: Einhandsegler Paul Janse van Rensburg ist im Pazifik verschollen. Fischer fanden an Bord der elf Meter langen Yacht nur einen Hund.

Wellington - Die "Tafadzwa" trieb rund 110 Kilometer westlich der Chatham-Inseln im Pazifik, als ein Beobachtungsflugzeug der neuseeländischen Luftwaffe das Boot entdeckte. Fischer, die daraufhin an Bord der elf Meter langen Yacht gingen, fanden jedoch nur einen Hund. Von Skipper Paul van Rensburg fehlt jede Spur.

"Unglücklicherweise deutet alles darauf hin, dass Paul über Bord gegangen ist", sagte ein Sprecher der neuseeländischer Rettungskräfte der südafrikanischen Zeitung "Cape Times" zufolge. Seine Rettungsinsel sei noch an Bord gewesen. "Leider können wir momentan nichts weiter tun."

Der 40-jährige Einhandsegler aus Südafrika hatte am 12. März den Hafen von Tauranga auf der neuseeländischen Nordinsel verlassen. Er wollte nach Gisborne segeln, das drei Tagesreisen entfernt ebenfalls auf der neuseeländischen Nordinsel liegt. Kurz nach seiner Abreise tobte ein heftiger Sturm in der Region. Van Rensburgs Boot wurde über 700 Kilometer vom Zielort entfernt gefunden.

hut/dpa

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