Los Angeles - Die Idee zum Hunde-Surfwettbewerb entstand vor sechs Jahren. Die Betreiber einer Ferienanlage im Bezirk San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien suchten damals nach einem besonderen Serviceangebot für Urlauber mit Hunden. Denn wohin mit den Vierbeinern, wenn Herrchen zum Beispiel das Wellenreiten erlernt?
So kam man auf die Idee, Gemeinschaftsunterricht für Mensch und Tier anzubieten. "Die Nachfrage war riesig, aber zunächst gab es kaum Surflehrer, die das unterrichten konnten", sagte eine Sprecherin des Hotels in Imperial Beach der "Los Angeles Times".
Mittlerweile fanden sich nicht nur ausreichend Surflehrer, aus der Aktion entstand sogar ein Wettbewerb, der in diesem Jahr schon zum fünften Mal ausgerichtet wird: Die Coronado Bay Resort Surf Dog Competition, der jedes Mal Hunderte Schaulustige beiwohnen.
Die Hunde - insgesamt werden 60 Teilnehmer zugelassen - treten abhängig von ihrer Körpergröße in einer von fünf Kategorien an.
Den Kampfrichtern kommt es laut "L.A. Times" bei der Bewertung auf "den Grad des Selbstvertrauens" beim Tier und auf seine Verweildauer auf dem Board an. Außerdem müsse der Hund einfach zeigen, dass er "es packt und das Ding rockt". Zehn Minuten hat ein Vierbeiner Zeit, die Juroren zu überzeugen.
Die Kosten, einen Hund zum Wettkampf anzumelden, liegen bei 50 bis 55 Dollar, der Erlös der Aktion kommt einem wohltätigen Zweck zugute.
pad
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