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01.08.2010
 

Zu 200 Prozent voll

Mehr als hundert Fahrgäste müssen Intercity verlassen

Gedrängel im Intercity zum Ferienende: Die Schaffner eines völlig überfüllten Intercity haben 120 Fahrgäste gezwungen, in Osnabrück den Zug zu verlassen. Nach Angaben der Deutschen Bahn war der Zug zu 200 Prozent gefüllt und eine Weiterfahrt nicht möglich.

Osnabrück - 120 Passagiere eines restlos überfüllten Intercity (IC) sind am Sonntag im Hauptbahnhof Osnabrück zu einem Umstieg in einen Regionalzug gezwungen worden. In den am letzten Ferienwochenende in Niedersachsen ohnehin schon stark gefüllten Zug stiegen zahlreiche weitere Fahrgäste ein, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Daraufhin war der IC zu 200 Prozent gefüllt und das Personal entschied, dass eine Weiterfahrt nicht möglich ist.

Zusammen mit Bundespolizisten appellierten die Schaffner dann an die Fahrgäste, den Zug freiwillig wieder zu verlassen. 120 Reisende kamen dem nach und fuhren anschließend mit einem Regionalzug weiter Richtung Bremen. Der Intercity konnte erst nach 51 Minuten weiterfahren.

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