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06.09.2010
 

Toter bei Stiertreiben

Bulle durchstößt Lunge und Arterie eines Mannes

Tödlicher Unfall in Spanien: Bei einem Stiertreiben nahe Toledo ist ein Familienvater von einem Stier aufgespießt worden. Der 41-Jährige konnte nicht mehr gerettet werden.

Madrid - Wie der Bürgermeister der Stadt Villaseca de la Sagra, in der sich das Unglück am Montag ereignete, sagte, durchbohrte ein Horn eines Bullen die Lunge und die Arterie des 41-Jährigen. Der Mann starb demnach auf dem Weg in ein Krankenhaus der nahegelegenen Stadt Toledo. Die morgendliche Stierhatz war die zweite von geplanten sieben bei den jährlichen Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Maria.

Bei einem Stiertreiben werden mehrere Bullen durch die Innenstadt in eine Stierkampfarena getrieben, die Teilnehmer rennen vor den Tieren her und versuchen, sich nicht erwischen zu lassen. Dabei kommt es in Spanien immer wieder zu Toten und Verletzten. Die bekanntesten Stiertreiben werden beim Festival von San Fermín in der Stadt Pamplona im Nordosten Spaniens veranstaltet.

jjc/AFP

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