Frankfurt/Main - Zollfahnder haben am Frankfurter Flughafen 25 Kilogramm Kokain entdeckt, das in Deorollern versteckt war. Ein 41-jähriger Nigerianer habe das Kokain aus Venezuela in seinem Reisegepäck einschmuggeln wollen, teilte das Hauptzollamt am Donnerstag in Frankfurt mit. Der Mann hatte jeweils 30 Gramm des Rauschgifts in 801 Deorollern deponiert und auf fünf Koffer verteilt, die er aufgab.
Die beiden Spürhunde am Frankfurter Flughafen ließen sich von der stark parfümierten Substanz jedoch nicht in die Irre führen und schlugen an. Wie das Zollamt mitteilte, waren die Deoroller funktionstüchtig und die in Plastik eingewickelten Kokainkugeln erst nach Entfernen des Rollkopfes und der Flüssigkeit zu erkennen.
Den Wert des reinen Rauschgifts schätzt das Hauptzollamt auf rund 1,25 Millionen Euro. Der Schmuggler kam in Untersuchungshaft.
Am Frankfurter Flughafen wurde im vergangenen Jahr rund eine Tonne Rauschgift sichergestellt, darunter 400 Kilogramm Kokain.
siu/apn
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