San Francisco - Die Explosion der Gaspipeline ereignete sich in dem Vorort San Bruno nahe des internationalen Flughafens von San Francisco. Nach ersten Berichten wurden Dutzende Menschen mit teils schweren Verbrennungen in Krankenhäuser gebracht. Zahlreiche Häuser gingen in Flammen auf.
Nach Mitteilung des Gouverneursbüros wird die Ursache des Unglücks noch untersucht. Die Behörden teilten mit, dass es ein Todesopfer gegeben habe.
Mehr als 30 Verletzte würden im Krankenhaus von San Bruno behandelt, sagte Krankenhaussprecher Karl Sonkin. Mehrere weitere Opfer der Explosion und der anschließenden Brände seien in Stationen für Verbrennungsopfer in anderen Krankenhäusern gebracht worden.
Anwohner sprachen von einem lauten Knall und einer Explosion, die Häuser zum Schwanken brachte. Einige glaubten zunächst an einen Flugzeugabsturz oder ein Erdbeben. Ein rot-gelber Feuerball sei Hunderte Meter hoch in die Luft geschossen, berichteten Augenzeugen.
"Ich hörte einen Lärm wie von einem niedrig fliegenden Flugzeug", sagte Anwohnerin Tina Diloia aus San Bruno, deren Wohnung gut einen halben Kilometer von der Explosionsstelle entfernt liegt. "Dann hat plötzlich das Haus gewackelt." Danach habe es eine weitere Explosion gegeben. "Ich ging nach draußen und sah Trümmer vom Himmel fallen."
Infolge der Explosion brannten einige Häuser bis auf die Grundmauern nieder, die Flammen breiteten sich auf mehr als 20 Häuser aus. Die Behörden evakuierten die benachbarten Gebäude.
anr/pad/dpa/AFP
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