Hamburg - Kurz vor der nächsten Entscheidung im "Big Brother-Haus" am Ostersonntag hat die Union ein Verbot der umstrittenen RTL-II-Sendung gefordert. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Böhmer, sagte der "Bild am Sonntag": "Ich fordere: Schluss mit 'Big Brother'!". Für die Pädagogik-Professorin steht fest: "Mit 'Big Brother' hat das deutsche Privatfernsehen einen neuen Tiefpunkt erreicht." Am Ostersonntag soll sich entscheiden, welche von drei nominierten Bewohnerinnen den Wohncontainer verlassen muss.
Manuela, Kerstin und Andrea waren von ihrer Gruppe nominiert worden. Klarer "Favorit" für den vorzeitigen Auszug zu Ostern ist die blonde "Manu", deren Rausschmiss schon unmittelbar nach der Nominierung von über 80 Prozent der Anrufer gefordert worden war. Zuvor hatten Kult-Bewohner Zladko und - freiwillig - Jona das Haus verlassen.
Maria Böhmer (CDU): Sie will, dass alle gehen
Am Ostersonntag soll die Show auch in Spanien starten. Im warmen Spanien sollen die Bewohner des Wohncontainers sogar in den Genuss eines Swimming-Pools kommen.
Die Show der niederländischen Produktionsfirma Endemol, bei der zehn Kandidaten bis zu 100 Tage bei permanent laufenden Kameras in einem Haus ausharren, soll voraussichtlich auch in den USA, Großbritannien, Polen und Portugal gezeigt werden.
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