Meißen - Die Große Jugendkammer des Dresdner Landgerichts sprach den Schüler des heimtückischen Mordes für schuldig, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Der Gymnasiast hatte die Lehrerin vor den Augen seiner Klassenkameraden niedergestochen. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt und eine Debatte über Gewalt an Schulen entfacht. Die Öffentlichkeit war von der Verhandlung ausgeschlossen worden.

Kurz nach der Tat: Die Leiche der Lehrerin wird aus dem Gymnasium abtransportiert
Der Schüler wurde wenige Stunden später festgenommen. Sein Schülerausweis war in der Nähe des Tatortes im Schulgebäude gefunden worden. Den Ermittlern zufolge hatte er bei der Festnahme angegeben, seine Lehrerin aus Hass getötet zu haben. Ein psychologisches Gutachten hatte bei dem Jugendlichen keine Schuldunfähigkeit festgestellt.
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