110 Jahre alt Letzter US-Veteran des Ersten Weltkriegs gestorben

Er diente als Krankenwagenfahrer im Ersten Weltkrieg und wurde im Zweiten von den Japanern gefangengenommem: Frank Buckles ist mit 110 Jahren gestorben. Bei seinem Eintritt in die Armee soll er 1917 mit seinem Alter geschummelt haben.

AP

Washington - Er galt als letzter US-Veteran des Ersten Weltkriegs: Frank Buckles ist im Alter von 110 Jahren gestorben. Das berichtet der Fernsehsender CNN unter Berufung auf einen Sprecher der Familie. Buckles starb demnach am Sonntagmorgen in seinem Haus in der Nähe von Charles Town im US-Bundesstaat West Virginia.

Seit Ende des vergangenen Jahres war Buckles gesundheitlich angeschlagen, am 1. Februar hatte er seinen Geburtstag gefeiert. Nach Angaben von CNN hatte er bei seinem Eintritt in die Armee ein falsches Geburtsdatum angegeben, da er während des Kriegs eigentlich noch zu jung war, um Soldat zu werden.

Während des Ersten Weltkriegs diente Buckles in Europa als Krankenwagenfahrer, später arbeitete er für die US-Handelsmarine. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er von den Japanern gefangengenommen und verbrachte drei Jahre in einem Lager auf den Philippinen, bevor er von US-Truppen befreit wurde.

Laut "Washington Post" leben nach Buckles Tod nur noch zwei Veteranen des Ersten Weltkriegs: Ein 109 Jahre alter Australier und eine 110 Jahre alte Britin.

hut/AFP

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