A19 bei Rostock Fernbus verunglückt - viele Verletzte

In der Nähe von Rostock ist ein Reisebus von der Autobahn abgekommen und in einen Graben gekippt. Die Polizei geht von mehr als 15 Verletzten aus.

Unglücksort bei Linstow
DPA/ NonstopNews

Unglücksort bei Linstow


Ein Fernbus ist auf der Autobahn 19 bei Linstow im Landkreis Rostock verunglückt. Dabei wurden 22 Menschen verletzt. Einer der Fahrgäste wurde eingeklemmt und musste von Rettern aus dem Bus herausgeschnitten werden.

Etwa 30 weitere Fahrgäste seien nach dem Unglück von Feuerwehrleuten und Rettern versorgt worden, sagte ein Polizeisprecher in Rostock. Der Bus war laut Polizei während der Fahrt in Richtung Berlin gegen 6.30 Uhr aus ungeklärter Ursache in einen Graben gefahren und umgekippt. Weitere Fahrzeuge waren nicht in den Unfall verwickelt.

An der Unglücksstelle waren etwa 60 Helfer mehrerer Feuerwehren, Rettungskräfte sowie vier Hubschrauber aus den Kreisen Mecklenburgische Seenplatte und Rostock im Einsatz. Zudem wurden Experten hinzugezogen, die ein Gutachten erstellen sollen.

Alkohol war wohl nicht im Spiel

An Bord des Busses waren laut Polizei abgesehen von zwei Busfahrern 63 Passagiere aus 22 Nationen, darunter ein großer Teil aus Skandinavien. Zunächst war von 61 Fahrgästen die Rede gewesen. Einer der beiden Busfahrer, die sich abgewechselt hätten, sei unter den Verletzten. Der am Steuer sitzende Fahrer wurde ärztlich untersucht und von der Polizei befragt, um nähere Erkenntnisse zum Unfallhergang zu erlangen. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 0,00 Promille.

Eine Flixbus-Sprecherin bestätigte, dass es sich um einen Fernbus ihres Unternehmens handelt. Er kam demzufolge aus Schweden. Die Buslinie führe von Schweden über Kopenhagen und Rostock nach Berlin. Laut Fahrplan starten die Fernbusse auf dieser Linie um 23.40 Uhr in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

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Die Autobahn wurde für die Unfallaufnahme und Versorgung der Verletzten voll gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Die Einsatzkräfte leiteten den Verkehr in Richtung Berlin an der Anschlussstelle Linstow ab.

mxw/dpa

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