Málaga - Land unter in Spanien: Hunderte Menschen mussten wegen der heftigen Niederschläge in den auch bei Touristen beliebten Regionen Andalusien und Murcia in Sicherheit gebracht werden. Das berichteten spanische Medien am späten Freitagabend. Nicht für alle kam die Hilfe rechtzeitig: Vier Menschen seien demnach in der autonomen Region Andalusien ums Leben gekommen. Vier seien es in der Region Murcia gewesen. Unter den Opfern sei auch ein neun Jahre altes Mädchen.
Nach Angaben der Madrider Zeitung "El País" wurden in Cádiz bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter registriert. In der Region Murcia seien in einer Gegend 177 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, berichteten spanische Zeitungen. In der Provinz Almería etwa wurden 120 Liter pro Quadratmeter gemessen.
Die Wassermassen haben in mehrere Orten zu Überschwemmungen geführt, hieß es in der Zeitung "El Mundo". Dadurch seien zahlreiche Straßen zum Teil schwer beschädigt worden - darunter zwei eingestürzte Autobahnbrücken. Deshalb sei der Straßen- und Schienenverkehr stark beeinträchtigt worden.
Mehrere Dörfer seien durch den Regen von der Außenwelt abgeschnitten, sagte der Präsident der Provinzregierung von Málaga, Elías Rendodo. In einigen Ortschaften sei das Wasser bis zu vier Meter über den normalen Flusspegel gestiegen. Mehrere Autos seien von den Flutwellen mitgerissen worden. In der Ortschaft Archidona mussten Anwohner mit Hubschraubern von den Dächern gerettet werden.
Mittlerweile hat sich die Lage im Südosten des Landes etwas beruhigt. Allerdings erwarten Meteorologen heftige Regenfälle an der nördlichen Mittelmeerküste.
rom/dpa
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