Paris - Noch Stunden nach dem Absturz brannte das Wrack der algerischen Militärmaschine, die am Freitag in der südfranzösischen Region Languedoc-Roussillon abgestürzt ist. An Bord des Flugzeugs waren nach Angaben des algerischen Verteidigungsministeriums fünf Militärs und ein Vertreter der algerischen Zentralbank.
Bis zum Abend bargen die Feuerwehrleute vier Leichen aus dem Wrack. Hoffnungen, dass sich einer der Insassen mit einem Fallschirm gerettet haben könnte, bestätigten sich zunächst nicht. Zwei weitere vermisste Passagiere wurden am Samstag tot geborgen.
Dutzende Feuerwehrleute kämpften noch Stunden nach dem Unglück gegen die Flammen. Die Maschine hatte Spezialpapier für die Herstellung von Banknoten transportiert. Sie war in Paris gestartet und auf dem Weg zurück nach Algerien.
Zur Aufklärung der Unglücksursache schickte Airbus ein Expertenteam an die Unfallstelle. Ersten Ermittlungen zufolge gebe es Hinweise darauf, dass die Maschine bereits in der Luft auseinanderbrach.
usp/dpa/dapd
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