Unterstützung für Betroffene in Newtown Überlebende richten Hilfsfonds ein

Um die 26 Familien der Opfer von Newtown zu unterstützen, haben Eltern und Kollegen der Überlebenden einen Fonds eingerichtet. Innerhalb weniger Stunden kamen knapp 40.000 Dollar zusammen. Zwei Millionen sollen es insgesamt werden.

AFP

Newtown - "Wir sind die Eltern von den Kindern, die überlebt haben. Wir sind die Klassenkameraden, Freunde und Trainer." So beginnt die Mitteilung auf der Internetseite des "My Sandy Hook Family Fund". Gegründet wurde er, um die Familien der 26 Opfer des Massakers von Newtown zu unterstützen.

Am Sonntag ging die Seite online, bis Montagmittag wurden bereits knapp 40.000 Dollar gesammelt. Die Verantwortlichen hoffen, dass der Betrag auf insgesamt zwei Millionen Dollar ansteigen wird.

Das Geld solle sowohl für "sofortige Bedürfnisse" verwendet werden wie beispielsweise Bestattungen; andererseits solle es den Familien aber auch helfen, fixe Kosten für Miete oder Versicherungen zu übernehmen.

"Das ist eine Art Nachbarschaftsdienst", zitiert die Lokalzeitung "Newtown Bee" eine der Gründerinnen des Fonds, Rebekah Harriman-Stites. Man kenne die betroffenen Familien persönlich, man gehe gemeinsam zur Kirche, die Kinder spielten miteinander. "Und jeder fragt: 'Wie können wir helfen?'" Der Fonds biete eine Antwort.

Am vergangenen Freitag tötete Adam Lanza zunächst seine Mutter und fuhr anschließend in die Sandy-Hook-Grundschule in Newtown. Dort erschoss er 26 Menschen: 20 Erstklässler im Alter zwischen sechs und sieben Jahren sowie sechs erwachsene Mitarbeiter. Anschließend tötete sich Lanza selbst. Über sein Motiv ist nichts bekannt.

aar

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.