Angola Prinz Harry besucht Minenfelder

Tödliche Spuren des Bürgerkriegs in Angola: Auf einer privaten Reise hat Prinz Harry Minenfelder in dem afrikanischen Staat besucht. Mit Experten vor Ort sprach er über die Probleme bei der Räumung.

AFP/ The HALO Trust

London - Prinz Harry hat sich in Angola über die Räumung von Landminen informiert. Der 28-Jährige unternahm die Privatreise als Schirmherr der Organisation The Halo Trust, teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Schon Harrys Mutter, Prinzessin Diana, war für die britische Organisation aktiv, die sich auf die Minenentfernung in ehemaligen Kriegsgebieten spezialisiert hat.

Nach Angaben von Guy Willoughby, Geschäftsführer des Halo Trust, zeigte sich Harry "irritiert" darüber, dass sich Länder, die Landminen liefern, finanziell nicht an den Kosten ihrer Beseitigung beteiligen. "Für ihn ist das ein wichtiges Thema. Als Soldat sieht Harry viele junge Leute seiner Generation, die Gliedmaßen verloren haben. Das bestärkt ihn in seiner Arbeit." Der Halo Trust hat nach eigenen Angaben seit dem Bürgerkrieg in Angola, der von 1975 bis 2002 wütete, mehr als 21.000 Landminen unschädlichgemacht.

Der Prinz inspizierte mehrere Minenfelder und sprach vor Ort mit Experten. Auch ein Besuch in Cuito Cuanavale, das als am stärksten verminte Stadt Afrikas gilt, stand auf dem Programm. Harry steht an vierter Stelle der britischen Thronfolge.

sto/dpa



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Seite 1
aeauer 19.08.2013
1. Was hat...
... der letzte Satz mit dem Artikel zu tun. Liebe SPON Redaktion, bitte nicht auf "Bunte" Niveau absinken.
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