Geräumter ICE in Aschaffenburg Inhalt der Petrischale war harmlos

Ein Schnellzug wurde in Bayern wegen eines verdächtigen Gegenstands vollständig geräumt. Nun stellte sich heraus: In der Petrischale befanden sich ungefährliche Mikroorganismen.

Einsatz am Hauptbahnhof Aschaffenburg
DPA

Einsatz am Hauptbahnhof Aschaffenburg


Am Hauptbahnhof Aschaffenburg war ein ganzer ICE wegen einer verdächtigen Petrischale geräumt worden. Nun hat sich herausgestellt, dass deren Inhalt harmlos war.

Experten des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hätten lediglich Spuren von ungefährlichen Mikroorganismen in der Schale gefunden, teilte die Bundespolizei mit. Diese kämen regelmäßig in der Umwelt und auf Lebensmitteln vor, hieß es. Gefahr für die Fahrgäste bestand demnach nicht. Auch eine Straftat liege nicht vor.

Der Fund in der Ablage einer Rückenlehne in dem ICE hatte am Sonntag zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei geführt. Der Schnellzug wurde in Aschaffenburg gestoppt. Alle Fahrgäste mussten aussteigen.

Die Petrischale wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen herausgeholt. Wem sie gehörte, blieb unklar. In solchen flachen Behältern züchten Biologen, Chemiker oder Mediziner zum Beispiel Zellkulturen.

bbr/dpa



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