Atlantik Vier Deutsche geraten in Seenot

Das Schiff droht zu sinken und eine Rettung der Mannschaft erweist sich als schwierig: Vier Deutsche sind im Atlantik in Seenot geraten. Die argentinische Marine versucht nun, den Seglern irgendwie zu helfen.


Buenos Aires - Ein Segelschiff mit vier Deutschen an Bord ist auf dem Weg von Argentinien nach Südafrika im Atlantik in Seenot geraten. Die Rettung der Mannschaft 1100 Kilometer vor der argentinischen Küste gestalte sich wegen des schlechten Wetters schwierig, teilte die argentinische Marine am Montag mit.

Das Boot drohe zu sinken: Es sei mehr Wasser in das Boot eingedrungen, als die Pumpen an Bord bewältigen könnten, zudem habe es Probleme mit den elektrischen Systemen gegeben, hieß es.

Nach Angaben der Marine erhielten die vier deutschen Segler bereits Unterstützung von einem unter der Flagge Panamas fahrenden Schiff. Die Deutschen befänden sich bei "bester Gesundheit". Das Schiff hatte seine Reise am argentinischen Badeort Mar del Plata begonnen.

jdl/AFP



insgesamt 12 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
amgitsnops 14.02.2011
1. Ich glaube es nicht
Zitat von sysopDas Schiff droht zu sinken und eine Rettung der Mannschaft erweist sich als schwierig: Vier Deutsche sind im Atlantik in Seenot geraten. Die argentinische Marine versucht nun, den Seglern irgendwie zu helfen. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,745561,00.html
Vier Leute auf einem Hochseetörn? Darwin lässt grüssen, den üblicherweise fährt man nicht mit einer 24er oder ähnlichem Kleintier auf den Atlantik und über 1000 Meilen von Land weg. Da nimmt man mindestens 48er und selbst die sind klein. Selbst der "Lord" hat grad mal so überlebt. LG
weissblau123 14.02.2011
2. Klasse Beitrag
Zitat von amgitsnopsVier Leute auf einem Hochseetörn? Darwin lässt grüssen, den üblicherweise fährt man nicht mit einer 24er oder ähnlichem Kleintier auf den Atlantik und über 1000 Meilen von Land weg. Da nimmt man mindestens 48er und selbst die sind klein. Selbst der "Lord" hat grad mal so überlebt. LG
Guude, wieviele sollen denn mitfahren? Wo steht was über die Größe des Schiffes? Sind Sie schon mal über den Atlantik gesegelt? Wenn man das will muss man zwingend 1000 Meilen vom Land weg! Meine Güte, ein klassischer Beitrag von der Güte: "Ich hätte da zwar keine Ahnung, aber für ne Meinung reichts." Ich bin schon auf 35 Fuß mit 3 Mann lange Atlantikstrecken gesegelt, gar kein Problem.... Wenn man weiss wies geht... Ciao Weissblau
Zorpheus 14.02.2011
3. Frage
Ich hab da mal eine blöde Laienfrage: Wenn in das Schiff Wasser eindringt, gibt es da keinen passendes Klebeband, um das abzudichten, also Panzertape oder so?
amgitsnops 14.02.2011
4. 35er? :-)
Zitat von weissblau123Guude, wieviele sollen denn mitfahren? Wo steht was über die Größe des Schiffes? Sind Sie schon mal über den Atlantik gesegelt? Wenn man das will muss man zwingend 1000 Meilen vom Land weg! Meine Güte, ein klassischer Beitrag von der Güte: "Ich hätte da zwar keine Ahnung, aber für ne Meinung reichts." Ich bin schon auf 35 Fuß mit 3 Mann lange Atlantikstrecken gesegelt, gar kein Problem.... Wenn man weiss wies geht... Ciao Weissblau
Mehr passen in eine 35er wohl auch nicht durch den Proviant rein :-) Man kann natürlich auch beim "Walschiff" zwischenhalten und auffüllen. Bei einem 160er Orkan auf der Fahrt nach Brest würde ich allerdings für Sie beten, selbst auf einer 60er Catch und surfend. Bei 26 Knoten über Grund brenzelt es zwangsläufig. Das Seegerichtsverfahren über die beiden anderen Schiffe war nicht lustig, denn es gab Tote und treibendes Wrackgut. Aber eine englische Fregatte zur Abbergung eines verletzten Besatzungsmitlieds in immer noch hohem Wellengang und drei Tage später zeigt die hohe Seemannschaft der Sailors. Danke übrigens dafür, das war hoch professionell. Ich suche mal angelegentlich im Datennirwana meiner Platten nach den Protokollen des NAVTEC :-) Videos werde ich nicht einstellen. Ahoi
amgitsnops 14.02.2011
5. Gibts nicht
Zitat von ZorpheusIch hab da mal eine blöde Laienfrage: Wenn in das Schiff Wasser eindringt, gibt es da keinen passendes Klebeband, um das abzudichten, also Panzertape oder so?
Da können Sie nur ein Segel/Plane um das Boot ziehen und hoffen, daß die Pumpen halten. Kleben tut da draussen nämlich nichts und solche Aktionen sind Himmelfahrt. Bei Freiwilligen haben Sie allerdings eine gute Mannschaft. Bei kleinen Lecks können Sie Keile/Stopfen schlagen, bei anderen hilft nur Plane oder Segel und Beten. Lg
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.