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Auf Sonntagsspaziergang: Wölfe attackieren schwedische Mutter und ihr Baby

Plötzlich standen sie im Weg: Zwei Wölfe haben in Schweden eine Frau und ihre kleine Tochter angegriffen. Mutter und Kind kamen mit dem Schrecken davon, ihr Hund hatte weniger Glück.

Wolf (Archivbild): Hund in Schweden am Nacken gepackt Zur Großansicht
dpa

Wolf (Archivbild): Hund in Schweden am Nacken gepackt

Stockholm - Rund 200 Wölfe leben laut Schätzungen in Schweden. Zwei von ihnen haben am Sonntag einer Schwedin einen gehörigen Schrecken eingejagt. Die Tiere tauchten plötzlich auf, als die Frau am Morgen mit ihrer kleinen Tochter und einem Hund einen Spaziergang machte. Das berichtete ihr Ehemann.

Während das eine der beiden Raubtiere den kleinen Hund in den Nacken biss, ihn anhob und mit der Beute in den Wald entschwand, richtete der zweite Wolf seine Aufmerksamkeit auf den Kinderwagen. Die Mutter begann sofort zu schreien und mit den Armen zu fuchteln. Das machte dem Wolf offenbar Angst - er folgte seinem Artgenossen in den Wald. Die Forstbehörden schickten Suchmannschaften in das Gebiet, die mittlerweile Überreste des Hundes fanden.

Schwedische Tierschützer verlangen ein totales Jagdverbot und die Ausweitung der Wolfspopulation. Anwohner in sechs betroffenen Bezirken wollen hingehen viele Tiere erschießen lassen. Sie meinen, dass die Wölfe zu viele Haus- und Nutztiere reißen und auch gefährlich für Menschen sind. Auch in Deutschland gibt es seit Ende der neunziger Jahre wieder kleine Gruppen von Wölfen, die entlang der Grenze zu Polen leben.

dab/dpa

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insgesamt 245 Beiträge
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1. Gut dass der Frau und dem Baby
blaudistel 17.04.2011
nichts passiert ist. Ich hoffe dass dieser Vorfall aber nicht dazu benutzt wird die Wölfe wieder vermehrt zu jagen. Hunde haben weitaus mehr Angriffe auf Menschen auf "dem Kerbholz" als Wölfe. Und trotzdem fordert niemand ein Hundeverbot. Im Normalfall gehen Wölfe dem Menschen aus dem Weg - der Mensch steht nicht auf dem Speiseplan der Wölfe da er zu sehr nach Zivilisation riecht.
2. Vorrang
Kranken-pfleger 17.04.2011
Die Natur muss natürlich Vorrang haben. Die betroffenen Schweden könnten z.B. umgesiedelt werden. Grüne Politik Pur. Da die Menschen sowieso kein Fleisch essen sollen ist der Verlust der "Haustiere" unproblematisch.
3. Falsche Überschrift
Thor Branke, 17.04.2011
Zitat von sysopPlötzlich standen sie im Weg: Zwei Wölfe haben in Schweden eine Frau mit ihrer kleinen Tochter angegriffen. Mutter und Kind kamen mit dem Schrecken davon, ihr Hund hatte weniger Glück. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,757584,00.html
Das ist doch die falsche Überschrift: "Wölfe erbeuten Hund" müsste es lauten, und darauf waren sie aus: einfach zu fangen, Konkurrent dazu. Wenn die Wölfe auf die Menschen aus gewesen hätten, wäre es der Frau nicht gelungen, sie durch Herumfuchteln zu verjagen. Ich wünschte, wenigstens SPON würde seine Überschriften den Tatsachen entsprechend formulieren.
4. problem wölfe
anon_moppi 17.04.2011
das ist wie mit dem bär. alles problem tiere wir haben ihnen zwar den lebensraum weggenommen, aber dennoch wir sollten die wölfe die wir haben auch sofort entfernen. am besten noch die ganzen problem rehe, die könnten vor mein auto springen (das arme auto) tiere gehören hinter gitter und da muss dann zoo drauf stehen ;) ich liebe tiere und ich jage sie immer mit meinem 400 mm objektiv ;)
5. meine ich nicht
bekennerschraiben, 17.04.2011
Zitat von blaudistelnichts passiert ist. Ich hoffe dass dieser Vorfall aber nicht dazu benutzt wird die Wölfe wieder vermehrt zu jagen. Hunde haben weitaus mehr Angriffe auf Menschen auf "dem Kerbholz" als Wölfe. Und trotzdem fordert niemand ein Hundeverbot. Im Normalfall gehen Wölfe dem Menschen aus dem Weg - der Mensch steht nicht auf dem Speiseplan der Wölfe da er zu sehr nach Zivilisation riecht.
sobald es mehr wölfe gibt, wird es auch mehr angriffe auf menschen und ihre siedlungen geben bzw auf vieh ich will doch sehr hoffen, dass die vernünftige wählerschaft es schafft, sich gegen eine minderheit von durchgeknallten "tierschützern" behaupten zu können und dafür sorgt, dass wölfe zahlenmässig durch abschuss so im zaum gehalten werden, dass sie es nicht nötig haben, sich mensch und vieh zu nähern ausrottung von wölfen und kacheln in krankhenhäusern haben ihren sinn
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