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Verlassenes US-Städtchen: Geisterstadt an Meistbietenden abzugeben

Kuriose Auktion: Verlassenes Städtchen unterm Hammer Fotos

Pünktlich zu Halloween wird in den USA eine Geisterstadt versteigert. Der Verkauf soll den bisherigen Besitzern mindestens 800.000 Dollar einbringen. Dabei hatte das Städtchen seinen ehemaligen Bewohnern kein Glück gebracht.

Hartford - Eigentlich sieht die Stadt Johnsonville im US-Bundesstaat Connecticut bei Sonnenschein gar nicht so übel aus: Die wenigen Häuser stammen aus dem 19. Jahrhundert, es gibt eine Kapelle und vor der Tür liegt ein See. Doch in dem Städtchen wohnt seit 16 Jahren kein Mensch mehr. Aus dieser Not wollen die Besitzer des Geländes nun eine Tugend machen: Sie verkaufen das Grundstück samt Häusern zu Halloween - als Geisterstadt.

Angeboten wird Johnsonville bei einem Auktionshaus im Internet. Interessenten können noch bis zum 30. Oktober ein Gebot abgeben. Am Tag darauf ist Halloween; die derzeitigen Besitzer hoffen, durch diesen Umstand einen besonders hohen Erlös zu erzielen. Mindestens 800.000 Dollar soll die Geisterstadt einbringen.

Auf den 250.000 Quadratmetern, die zum Verkauf stehen, liegen unter anderem ein Gemeindehaus, ein Einkaufsladen sowie mehrere Wohnhäuser, alle erbaut um 1840. Eine Garnfabrik bildete einst das wirtschaftliche Zentrum der Gemeinde, doch nach einem Blitzeinschlag kam die Produktion zum Erliegen und die Einwohner verließen die Stadt.

Nur der ehemalige Eigentümer des Grundstückes blieb zurück. Nach dessen Tod im Jahr 1998 blieb die Stadt nach einem Bericht des Senders ABC dann unbewohnt. Eine Immobilienfirma kaufte das Grundstück 2001 und entschied sich nun zu der Online-Auktion.

jbe/dpa

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insgesamt 8 Beiträge
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1.
Trainspotter 28.10.2014
Eigentlich hört sich das ganze sehr interessant an. Man könnte einen historischen Attraktionspark daraus machen.
2. Traumhaft
AusVersehen 28.10.2014
Ich habe mir grade das Video von dem Städchen angesehen. Das sieht ja total idyllisch aus. Die Gebäude sehen auch teilweise noch gut in Schuss aus. Was das mit Halloween zu tun hat weiß ich nicht. In Deutschland wäre so ein Grundstück ein absolutes Schnäppchen. Und der See....traumhaft!
3.
Boandlgramer 28.10.2014
Ich hab' mir das mal mit Google Earth angeguggt.. 1. 150 km Luftlinie von New York - und in der falschen Richtung. Das ist schon sehr Land. 2. Das Nest ist eigentlich eingekeilt von kleinen Siedlungen. 3. War ja ein einzelner Eigentümer. Das Ensemble ist somit kein gewachsener Ort, sondern einfach ein "Ensemble". 4. Ich fürchte, dass für amerikanische Verhältnisse mit der Lage der Preis recht ambitioniert ist. 5. Es irritiert mich, dass sie für den Preis nicht mal ein echtes Video produziert haben, sondern vor allem Stills animiert haben. Das ist schon recht billig...
4.
speechbubble 29.10.2014
Zitat von AusVersehenIch habe mir grade das Video von dem Städchen angesehen. Das sieht ja total idyllisch aus. Die Gebäude sehen auch teilweise noch gut in Schuss aus. Was das mit Halloween zu tun hat weiß ich nicht. In Deutschland wäre so ein Grundstück ein absolutes Schnäppchen. Und der See....traumhaft!
Es ist eine Geister-stadt. Das reichte dem Autor bereits, eine Verbindung zu Halloween zu knuepfen. Dass Halloween nirgendwo auf der Seite Auktionshauses erwaehnt wird, geschenkt. Und dass die Auktion einen Tag vor Halloween endet soll uns was genau sagen? Richtig, gar nichts. Dass dann gleich am naechsten Tag ein Halloweenspektakel statt findet ist naemlich so gut wie ausgeschlossen, daher ist das Datum bedeutungslos. Aber etwas Gutes kann ich doch aus dem Artikel ziehen: Johnsonville ist gerade mal 30 Autominuten von uns entfernt, also werden wir uns die idyllische Geisterstadt demnaechst mal in Natura ansehen.
5.
C. V. Neuves 29.10.2014
Das ist keine Stadt und auch kein Dorf und war niemals wirklich sowas. Das war eine kleine Fabrik, und dann hat sich ein Millionär das ganze nebst viel Grund gekauft und dort einige Häuser hintransportiert um da so eine Art idealisiertes traditionelles kleines Dorf zu seinem Privatvergnügen zu errichten. Schön gelegen, mit eigenem kleinem See. Für meine Zwecke - was auch immer die sind - ist es dort im Winter zu kalt.
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