Aus Rache 18-Jähriger stellt Nacktfotos seiner Mutter ins Internet

Böse Retourkutsche eines jungen Neuseeländers: Nach einem Streit hat ein 18-Jähriger aus Auckland Nacktfotos seiner Mutter im Internet zu verkaufen versucht. Doch die Frau Mama kam ihm auf die Schliche.


Auckland - Der junge Mann namens Michael hatte sich darüber geärgert, dass er die Garage sauber machen sollte, wie die Zeitung "Herald on Sunday" berichtete. Statt wie ihm aufgetragen, nicht mehr benötigte Sachen aus der Garage im Internet zu versteigern, bot er "fünf Nacktfotos von meiner Mutter" feil.

Die 44-Jährige wiederum war davon verständlicherweise nicht erfreut. "Ich dachte, 'Du unverschämter kleiner Idiot'", sagte Mutter Jennifer der Zeitung. Die Website "Trade Me" löschte das Angebot.

Aber damit nicht genug: Denn eigentlich fand Jennifer die Idee mit den Fotos nicht so schlecht und stimmte dem Bericht zufolge einem zweiten Auktionsangebot zu. Diesmal sollten acht Jahre alte "glamouröse" Aufnahmen offeriert werden, auf denen sie auch in Unterwäsche zu sehen war.

Die Macher der Website fanden aber dieses Angebot "unangebracht" und löschten es erneut. Dies wiederum stieß bei der 44-Jährigen auf Missbilligung. "Die waren ziemlich kunstvoll. Da war nichts Verwerfliches dran", betonte sie. Wie der Streit um die Putzaktion in der Garage ausging, ist nicht überliefert.

Anmerkung der Redaktion: Der 18-Jährige ist - anders als zunächst von der Nachrichtenagentur AFP berichtet - kein Australier sondern ein Neuseeländer. Der Vorfall ereignete sich im neuseeländischen Auckland und nicht in Australien. SPIEGEL ONLINE hat den Bericht entsprechend korrigiert. Wir bitten um Entschuldigung.

jdl/AFP



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