Australien Ermittler finden Drogen in 21.000 Textmarkern

In Australien soll ein Mann versucht haben, 300 Kilogramm Rauschgift ins Land zu schmuggeln - versteckt in Textmarkern.

Textmarker, in denen Drogen gefunden wurden
DPA

Textmarker, in denen Drogen gefunden wurden


Die australischen Behörden haben einen 27-Jährigen festgenommen, der Rauschgift in Textmarkern versteckt ins Land gebracht haben soll. 300 Kilo Ephedrin seien in Sydney in einer Ladung von 21.000 Leuchtfarbstiften aus China aufgespürt worden, teilte die Polizei mit.

Der Straßenverkaufswert beläuft sich den Angaben zufolge auf 120 Millionen Australische Dollar. Das sind umgerechnet etwa 77 Millionen Euro. Ephedrin ist ein Grundstoff für Methamphetamin.

Grenzbeamte hätten "Anomalien" entdeckt, als sie die Ladung durchleuchteten, teilte die Polizei mit. "Der sichergestellte Stoff entspricht zweieinhalb Millionen Dosen, die verheerende Auswirkungen in Sydney und New South Wales gehabt hätten, wenn sie auf die Straße gekommen wären", sagte einer der Ermittler.

Der Fall beleuchte die einzigartigen und kreativen Methoden, mit denen Schmuggler versuchten, die Behörden auszutricksen, sagte ein anderer Polizist. In den vergangenen zwölf Monaten habe die Grenzpolizei im Bundesstaat New South Wales zwei Tonnen Ephedrin sichergestellt.

Bei dem 27-jährigen mutmaßlichen Schmuggler soll es sich um einen Chinesen handeln. Ihm drohen 25 Jahre Gefängnis. Zwei mit ihm festgenommene Männer wurden vorläufig auf freien Fuß gesetzt.

fok/dpa



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