Tier macht Sachen "Psycho"-Känguru flüchtet aus Gehege   

Känguru Norman
DPA/ AAP/ Manfred Zabinskas

Känguru Norman


Erst brach es ein, dann brach es aus: Ein Känguru ist in die Obhut von Tierschützern gekommen, nachdem es in einem Haus in Melbourne Chaos angerichtet hatte. Doch in seinem Gehege blieb das Tier nicht lange.

Ein Känguru sei am Sonntag durch eine Fensterscheibe in sein Haus eingedrungen, sagte Bewohner Mafi Ahokavo dem australischen Fernsehsender Channel Nine. Das Tier zog sich demnach durch die Glasscherben Schnittwunden zu, hüpfte panisch im Haus herum und machte Unordnung. Dann sank es im Badezimmer erschöpft zu Boden. Ahokavo schloss das Tier dort ein.

Tierschützer, die hinzugerufen wurden, nannten das Känguru Norman Bates - nach dem Mörder aus Alfred Hitchcocks "Psycho". Der Grund: "Da war einfach überall Blut", sagte Manfred Zabinskas, der Betreiber des "Five Freedoms Animal Rescue Shelter".

Das Tier wurde in einem Gehege der Organisation untergebracht. Dort fühlte es sich offenbar nicht wohl: Es übersprang den 2,20 Meter hohen Zaun und entkam. "Wir haben noch nie ein Känguru gesehen, das so verzweifelt herauskommen wollte wie Norman", sagte Zabinskas. Es habe noch nicht einmal die Oberkante der Absperrung berührt: "Er ist verdammt hoch gesprungen!"

bbr/Reuters/AFP



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.