Australien Surfer rettet sich nach Hai-Angriff an Land

Vor der Küste Australiens ist ein Surfer von einem Hai attackiert worden. Das Tier biss ihm in die Beine, trotzdem schaffte es der Mann zurück ans Ufer.


Ein Surfer hat sich nach einem Hai-Angriff vor der Westküste Australiens aus eigener Kraft an Land retten können. Der etwa 35 Jahre alte Mann sei nahe Gracetown, einem beliebten Surfer-Ort im Südwesten, von dem Tier attackiert worden, berichtet der "Guardian" unter Berufung auf Behörden.

Augenzeugen berichteten, das Tier habe den Surfer von seinem Brett gestoßen und ihm dann in die Beine gebissen. Dem Mann sei es dann jedoch gelungen, zurück an Land zu schwimmen.

Er wurde am Strand erstversorgt und dann per Hubschrauber in die knapp 300 Kilometer entfernte Großstadt Perth gebracht, wo er nun im Krankenhaus behandelt wird. Sein Zustand sei stabil, sagte ein Klinik-Sprecher.

Ein internationaler Surf-Wettbewerb, der in der Nähe ausgetragen wird, wurde nach dem Vorfall unterbrochen.

Fischerei-Behörden wollen den Vorfall untersuchen, wie der "Guardian" berichtet. Sie sind demnach befugt, Haie zu töten, die für Menschen eine ernste Gefahr darstellen.

An einem Strand in der Nähe des Vorfalls wurde dem Bericht zufolge ein Wal-Kadaver gefunden. Haie sollen von solchen Kadavern bereits angelockt worden sein.

An den Küsten Australiens kommt es immer wieder vor, dass Surfer von Haien angegriffen werden. Im Gebiet von Gracetown gab es dabei seit 2010 zwei Tote.

fok/dpa

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