Unfall auf A7: Geflügellaster verunglückt mit tausend Puten

Die Autobahn 7 musste voll gesperrt werden, weil ein Lastwagen mit etwa tausend Puten bei Flensburg verunglückt ist. Hunderte Tiere starben, der Gesamtschaden beträgt mehrere hunderttausend Euro.

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Puten vor verunglücktem Laster: Hunderte Tiere verendet

Schleswig - Etwa 700 Puten sind bei einem Unfall eines Geflügellasters auf der Autobahn 7 in Schleswig-Holstein verendet. Außerdem seien mehr als 200 Tiere notgeschlachtet worden, teilte die Polizei mit. Die Autobahn wurde für Stunden gesperrt. Bis zu 30 Tiere gelangten nach dem Unfall durch beschädigte Gitter nach draußen. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren hunderttausend Euro.

Insgesamt hatte der Laster tausend je 25 Kilogramm schwere Puten geladen. Der 68-jährige Fahrer war aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Lastwagen nach rechts von der Straße abgekommen und in den Graben gekippt. Er und sein 52-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Transporter sollte die Puten zu einem Schlachthof im niedersächsischen Ahlhorn bringen.

ulz/dapd/dpa

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