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Unfall in Bad Aibling: Spezialkräne sollen Unglückszüge bergen

Polizisten an der Unglücksstelle: Völlig zerstörte Bahnwaggons Zur Großansicht
DPA

Polizisten an der Unglücksstelle: Völlig zerstörte Bahnwaggons

Die Bergung der Unfallzüge von Bad Aibling ist kompliziert, der Unglücksort liegt zwischen Wald und Wasser. Spezialkräne sollen zum Einsatz kommen.

Die Bergung der Unglückszüge von Bad Aibling wird nach Einschätzung der Rettungskräfte noch mindestens zwei Tage dauern. Züge mit Kränen sollen dabei zum Einsatz kommen.

Ein Spezialkran aus Fulda ist laut Deutscher Bahn bereits vor Ort. Er habe eine Tragkraft von 160 Tonnen. Zudem gehören eine Werkstatt und Aufenthaltsmöglichkeiten für die Einsatzkräfte zu dem Gerät. Ein weiterer Kran aus Leipzig mit einer Tragkraft von 75 Tonnen stehe auf Abruf bereit.

Zunächst sollten Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) mit schwerem Schneidegerät versuchen, die Triebköpfe auseinanderzuschneiden und danach die Züge voneinander zu trennen. Ungefähr hundert Helfer sind im Einsatz.

Der Unfallort ist schwer zugänglich: Auf der einen Seite der Gleise liegt der Mangfall-Kanal, auf der anderen Seite ein Mischwald.

Die beiden Meridian-Züge der Bayerischen Oberlandbahn waren am Dienstmorgen gegen 6.50 Uhr frontal zusammengestoßen. Zehn Menschen starben. 17 Personen wurden schwer verletzt, etwa 90 Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen. Laut Polizei gibt es keine Vermissten mehr.

hut/dpa

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