Almabtrieb Kuh geht durch und verletzt Festbesucher

Ein Rind hat bei einem Fest im Schwarzwald mehrere Besucher verletzt. Das Tier riss sich los, als es aus einem Festzelt geführt wurde. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.


Bei einem Fest zum Almabtrieb in Glottertal hat eine wildgewordene Kuh mindestens elf Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Mehrere Rinder waren laut Polizei in einem Festzelt vor rund tausend Besuchern zur Schau gestellt worden. Beim Verlassen des Zelts ging eines der Tiere durch - vermutlich aufgrund des Lärms und der Unruhe.

Wie die "Badische Zeitung" berichtet, zertrümmerte die Kuh einen Kinderwagen und mehrere Verkaufsstände. Der Organisator des Festes im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hatte die Kuh durch das Zelt geführt. Seinen Angaben zufolge war die Kuh schon bei mehreren Almabtrieben dabei gewesen. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Zur Schwere der Verletzungen konnte die Polizei keine genauen Angaben machen. Nach einer ersten Einschätzung schwebte jedoch keiner der Verletzten in Lebensgefahr. Die Rettungskräfte waren mit zwei Notärzten und mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Die Kuh wurde wieder eingefangen und in einem Transportanhänger untergebracht.

ulz/dpa/AFP

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