Bärenattacke in Frankreich Mehr als 200 Schafe stürzen in den Tod

Ein Braunbär hat in den französischen Pyrenäen eine Schafherde angegriffen. Auf der Flucht stürzten die Tiere in eine Schlucht.

Schafherde (Symbolbild)
DPA

Schafherde (Symbolbild)


Mehr als 200 Schafe sind bei einer Bärenattacke in den französischen Pyrenäen ums Leben gekommen. Der Braunbär griff die Herde Behördenangaben zufolge nahe der Grenze zu Spanien an. Die Schafe flüchteten und stürzten in eine Schlucht. 209 Tiere verendeten.

In den Pyrenäen wurden vor rund 20 Jahren wieder Braunbären angesiedelt. Heute leben in der Region nach offiziellen Angaben etwa 40 der Tiere, die bis zu 250 Kilogramm schwer werden können.

Laut der katalanischen Regionalregierung ist die Zahl der Angriffe auf Herden zuletzt gestiegen. Schuld soll ein aus Slowenien gekommener Bär namens Goiat sein.

Für den Tod der 209 Schafe ist Goiat der Regionalregierung zufolge aber nicht verantwortlich: Der Bär ist mit einem Peilsender ausgestattet, die Behörden können deswegen nachvollziehen, wann er sich wo aufhält.

wit/AFP



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