Köln Bahn will Liebesschlösser an Hohenzollernbrücke erst mal nicht entfernen

Liebesschlösser-Fans können aufatmen: Sie sollen laut Bahn an einer Kölner Rheinbrücke nun doch nicht demontiert werden. Das Unternehmen hat vorherige Angaben konkretisiert.

Sogenannte Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke (Archiv)
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Sogenannte Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke (Archiv)


Die Liebesschlösser an der Kölner Hohenzollernbrücke sind eine Touristenattraktion. Nun hieß es: Sie sollen aus Sicherheitsgründen und zum Korrosionsschutz komplett verschwinden.

Doch nach Berichten über die mögliche Demontage der metallenen Liebesbeweise hat die Bahn vorherige Aussagen aus dem Unternehmen konkretisiert. Es sei nicht geplant, sie zeitnah abzunehmen. "Es gibt keine Pläne, die Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke in den nächsten Jahren zu entfernen", teilte das Unternehmen mit. Aktuell bestehe keine Notwendigkeit, tätig zu werden.

Am Montag hatte ein Bahnsprecher in Medienberichten dazu erläutert, es gebe zwar keinen Zeitplan - aber zur Erneuerung des Korrosionsschutzes an den Zäunen der Brücke müsse man die Liebesschlösser nach und nach entfernen. Wie das genau geschehen solle und was mit den Schlössern dann passieren könne, sei aber unklar.

Die Hohenzollernbrücke ist eine der meistbefahrenen Eisenbahnbrücken Deutschlands. Neben den Gleisen können Fußgänger über die Brücke laufen. An einem Absperrgitter haben Liebespaare im Laufe der Jahre Tausende Schlösser festgemacht. Die Schlüssel werden in den Rhein geworfen - auf dass die Liebe ewig halten möge.

wit/dpa



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