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BASF-Panne: Zehn Tonnen einer Chemikalie laufen in Rhein

Zwischenfall bei BASF: Nach einer Panne im Ludwigshafener Stammwerk sind bis zu zehn Tonnen der Chemikalie HPN in den Rhein gelaufen. Eine Gefährdung von Mensch und Umwelt sei nicht zu befürchten, hieß es.

Ludwigshafen - Inzwischen konnte der Produktaustritt im Werkteil Nord gestoppt werden, wie das Unternehmen am Montag berichtete. Die Ursache der Panne ist noch unklar. Hydroxypivalinsäureneopentylglykolester (HPN) ist eine Esterverbindung und gilt als reizend und wassergefährdend. Bei direktem Kontakt besteht die Gefahr ernster Augenschäden.

Nach Angaben des Chemiekonzerns gibt es aufgrund der starken Verdünnung durch das Rheinwasser aber nichts zu befürchten. HPN sei biologisch leicht abbaubar und nur schwach wassergefährdend. Die Chemikalie ist ein Zwischenprodukt, das unter anderem für die Herstellung von Lacken verwendet wird.

Auch das Umweltministerium in Mainz wies darauf hin, dass die Substanz biologisch leicht abbaubar ist. Es gab nach eigenen Angaben trotzdem vorsorglich eine sogenannte Rheininformation nach dem Internationalen Warn- und Alarmplan Rhein heraus. Es seien Wasserproben genommen worden. Das Umweltministerium werde den Vorfall weiter beobachten, hieß es.

jdl/AP/dpa

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