Kontaktanzeige für einsamen Schwan Geschlecht egal, möglichst etwas älter

Ein Schwan der Schlossanlage Rosenau in Bayern hat seinen Partner verloren - vermutlich durch einen Fuchsangriff. Nun sucht die Schlossverwaltung Ersatz und hat dafür eine Kontaktanzeige geschaltet.

Bild aus besseren Tagen: Trauerschwanen-Paar von Schloss Rosenau
DPA

Bild aus besseren Tagen: Trauerschwanen-Paar von Schloss Rosenau


Die Bayerische Schlösserverwaltung will einen Schwan verkuppeln. Das Tier ist nach dem Tod seines Partners einsam - eine Kontaktanzeige soll das nun ändern. Der Trauerschwan mit schwarzem Gefieder lebt im Park von Schloss Rosenau bei Coburg. Sein Partner ist vermutlich einem Fuchs zum Opfer gefallen.

Im Mai hatte ein Gärtner Knochen und Federn im Gebüsch gefunden, wie die Schlösserverwaltung mitteilte. Nun wird nach einem neuen Partner gesucht. Das Geschlecht ist dabei egal, älter als drei Jahre sollte der Schwan bestenfalls sein, heißt es in der Annonce. Der Vogel werde sogar an Ort und Stelle abgeholt.

Die Aktion hat auch historische Gründe: Schwäne hätten eine besondere Bedeutung in der Geschichte von Rosenau. Die britische Queen Victoria soll schwarze Schwäne zum Zeichen der Trauer nach dem Tod ihres Ehemanns Albert in den Schlosspark gebracht haben.

Dem neuen Schwan werde es im Park an nichts fehlen, wirbt die Schlösserverwaltung: Der See sei rund zwei Hektar groß, zur Verfügung stünde auch ein eigens nach historischem Vorbild gebautes Schwanenhäuschen. Im Winter warte ein eigenes Winterquartier mit Wasserzugang. "Wir hoffen, unser Schwan muss nicht allzu lange allein bleiben", sagte eine Sprecherin der Schlösserverwaltung in München.

asc/dpa



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