Benefizspiel: Ex-Profi Sheringham rammt Starkoch um

Es sollte ein Benefizspiel sein, doch dafür ging es ordentlich zur Sache: Bei einem Kick in Manchester hat sich Comedian Will Ferrell am Bein verletzt. Noch schlimmer erwischte es Starkoch Gordon Ramsay - er musste nach einem Foul von Teddy Sheringham ins Krankenhaus.

Benefizspiel: Ruppiger Kick in Manchester Fotos
AP

Hamburg - Will Ferrell hat sich auf der Leinwand schon so mancher Sportart gewidmet. Er war Rennfahrer in "Ricky Bobby - König der Rennfahrer"; er spielte einen Eiskunstläufer in "Die Eisprinzen"; und einmal, da mimte er in "Fußballfieber - Elfmeter für Daddy" auch einen ehrgeizigen Fußballtrainer.

Welche Schattenseiten Ehrgeiz haben kann, musste der Schauspieler am Wochenende erfahren. Als Ferrell am Sonntag in Manchester bei einem Benefizspiel auflief, nahm es kein gutes Ende. Der 44-Jährige verletzte sich am Bein und musste vom Feld humpeln, berichtet die "Daily Mail".

Schlimmer erwischte es Koch Gordon Ramsay. Der ahnte nichts Böses, als er im Mittelfeld den Ball annahm. Doch dann rauschte von hinten Teddy Sheringham heran, ehemaliger Stürmer des englischen Nationalteams. Und weil die Briten die rustikale Spielweise so mögen, brachte er Ramsay ziemlich rüde zu Fall (hier das Video des Fouls).

Der 45-jährige Ramsay bekam noch auf dem Feld Sauerstoff und musste mit einer Trage vom Rasen gebracht werden - hatte aber offenbar Glück im Unglück. "Danke für all die Botschaften", twitterte er später. "Nach hervorragender Versorgung bin ich wieder raus aus dem Krankenhaus. Ein wenig angeschlagen, aber okay." Einem Sprecher zufolge verletzte sich Ramsay am Rücken. Bleibende Schäden seien aber nicht zu befürchten.

Das Benefizspiel sollte Geld für Unicef einbringen. Ein englisches Team trat an gegen eine Mannschaft aus dem Rest der Welt. Neben Ferrell und Ramsay nahmen zahlreiche andere Promis teil, darunter die Schauspieler Edward Norton, Gerard Butler und Michael Sheen, Robbie Williams fungierte als Englands Teamchef.

Neben Sheringham traten unter anderem auch die Ex-Profis Jaap Stam (Niederlande) und Roy Keane (Irland) an, die in ihrer aktiven Zeit als grimmige Defensivkünstler bekannt waren. Der Sieg ging am Ende übrigens 3:1 an England.

hut

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