Tödlicher Unfall in Berchtesgadener Alpen Urlauberin stürzt 200 Meter in die Tiefe

In den Berchtesgadener Alpen ist eine Bergwanderin tödlich verunglückt. Die Frau aus Schleswig-Holstein stürzte etwa 200 Meter über eine Felswand in die Tiefe.

Kehlstein im Berchtesgadener Land (Symbolfoto)
imago/ Martin Müller

Kehlstein im Berchtesgadener Land (Symbolfoto)


Es ist der zweite tödliche Unfall in den Berchtesgadener Alpen in den vergangenen Tagen: Eine Urlauberin aus Schleswig-Holstein ist am Montag beim Bergwandern verunglückt. Nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) war die 59-Jährige beim Abstieg von der Wasseralm über den Röthsteig rund 200 Meter tief über die Felswand gestürzt.

Die Frau gehörte zu einer Wandergruppe mit insgesamt sechs Personen. Auf rund 1200 Metern Höhe war sie laut BRK "kurz stehen geblieben, um sich vermutlich den Schuh zu binden, wobei sie rückwärts zu weit nach hinten trat und vor den Augen ihrer Begleiter abstürzte".

Die Polizei berichtete unter Berufung auf die Begleiter, sie habe an der Stelle vermutlich keinen guten Stand gehabt und sei deshalb mit einem Fuß ein Stück zurückgestiegen.

Notarzt und Bergretter konnten nichts mehr für die verunglückte Frau tun. Mithilfe eines Hubschraubers wurde die Leiche geborgen.

Erst am Donnerstag war eine 49-Jährige aus Thüringen in den Berchtesgadener Alpen rund 160 Meter in die Tiefe gestürzt und ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am Mannlgrat, einem Verbindungsgrat nahe dem Kehlsteingipfel.

wit/dpa



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