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Berlin: Obdachlosenweihnacht mit Zander und Gänsebraten

Eine Weihnachtsfeier der Luxusklasse in einem Berliner Hotel: Serviert wurde Gänsekeule, für die Besucher standen Massageliegen bereit. Das Ungewöhnliche an dem Fest waren die Gäste: Sänger Frank Zander hatte 2000 Obdachlose und Hartz IV-Empfänger eingeladen.

Hamburg - Weihnachten ist im besten Fall ein Fest der Nächstenliebe. Das sah auch Schlagerbarde Frank Zander so und lud rund 2000 Obdachlose in Berlin zu Gänsekeule, Rotkohl und Klößen ein. Der Weihnachtsschmaus hat Tradition: Die spendenfinanzierte Aktion lief bereits zum zwölften Mal und hat laut Zander mittlerweile "die Dimension des Bundespresseballs" erreicht.

Die Obdachlosenweihnacht ist das Ergebnis monatelanger Vorbereitungen. Die Berliner Verkehrsbetriebe stellten Busse zur Verfügung, die die Obdachlosen an verschiedenen Sammelpunkten der Hauptstadt abholten und am Abend wieder zurückbrachten.

Eine Brauerei spendete 2000 Liter Bier und die Bundeswehr rüstete die Veranstaltung mit warmen Decken aus. Für ein Unterhaltungsprogramm war natürlich auch gesorgt. Und zum Abschluss gab es dann noch warme Kleidung und Schlafsäcke als Weihnachtsgeschenke.

cza

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