Berliner Pandabär Jiao Qing Es gibt Eis, Schätzchen

Pandamännchen Jiao Qing, zu Deutsch "Schätzchen", ist erst wenige Wochen im Berliner Zoo und schon ein Star. Vor ein paar Tagen kam die Kanzlerin vorbei - jetzt steigt die nächste Feier.

DPA

Erst seit wenigen Wochen leben sie in Berlin - und sind schon große Stars: Meng Meng (Träumchen) und Jiao Qing (Schätzchen), zwei Pandabären aus China, eine Leihgabe für den Zoologischen Garten der Hauptstadt. Das Paar belegt in seiner neuen Heimat ein eigens errichtetes Gehege. Und als sich beide in der vorigen Woche erstmals dem Publikum zeigten, kam sogar die Kanzlerin.

Wie passend, dass beide in diesen Tagen auch noch Geburtstag haben. Am Montag wurde Dame Meng Meng vier. An diesem Samstag wird Männchen Jiao Qing sieben. Und zur Feier des Tages gab es für den Jubilar eine Eistorte aus Obst und Bambus.

Davon gönnte sich Jiao Qing erst mal ein Stückchen, bevor er sich den Bambusstäben zuwandte, die als Beilage serviert wurden. Dutzende Berliner, die sich vor dem Gehege versammelt hatten, verfolgten das Schauspiel.

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Leihgabe aus China: Panda-Party in Berlin

Der Panda, ein 110-Kilo-Koloss, kam am 15. Juli 2010 in Chengdu zur Welt, in der Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan. Für die nächsten 15 Jahre soll er mit seiner Partnerin in Berlin bleiben.

Ihm scheint's zu passen. "Der Panda-Mann ist absolut relaxt und lässt sich schwer aus der Ruhe bringen - solange er was zu Kauen zwischen den kräftigen Zähnen hat", sagt Bärenpfleger Marcus Röbke.

Meng Meng und Jiao Qing sind die einzigen beiden Pandabären in Deutschland. Und sie sind zugleich Diplomaten für ihr Land. Das Land nutzt die Tiere auch, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland zu kultivieren.

sms/dpa



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