Berlin Zwei Männer nach Wildschwein-Angriff im Krankenhaus

Sie wollten es vertreiben, dann wurden sie angegriffen: Zwei Berliner sind in einem Garten von einem Wildschwein verletzt worden - die Bisswunden mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Wildschweine um Berlin (Archivbild): Ihr Lebensraum ist zunehmend eingeschränkt
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Wildschweine um Berlin (Archivbild): Ihr Lebensraum ist zunehmend eingeschränkt


Ein Vater und sein Sohn sind in Berlin von einem Wildschwein angegriffen und verletzt worden. Laut Polizei wurde das weibliche Tier von Anwohnern in einem Garten entdeckt, aus dem es offenbar keinen Ausweg mehr fand. Als ein 78-Jähriger und sein 48-jähriger Sohn das Tier vertreiben wollten, griff es an und fügte dem Vater eine Bissverletzung zu. Laut Polizei erlitt auch sein Sohn mehrere Verletzungen durch die Bache.

Die Polizei alarmierte nach dem Vorfall einen Stadtjäger, der das Tier dann erlegte. Laut Behörden leben an die 4000 Wildschweine in dichter Nachbarschaft mit der Berliner Bevölkerung. Hausmüll ist für die Allesfresser ein Festmahl - auf der Suche nach Nahrung begeben sich die Tiere gelegentlich auch in direkte Menschennähe. Durch ihren zunehmend eingeschränkten Lebensraum kommt es hierbei immer wieder zu Angriffen.

amt



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