Berlin - Es war reines Glück, dass bei dem Vorfall in Berlin niemand verletzt wurde: Am Bahnhof Friedrichstraße haben sich Teile der Betondecke im Erdgeschoss gelöst. Der Verkehrsknotenpunkt wird täglich von rund 190.000 Reisenden genutzt.
Nach Angaben der Bundespolizei erlitt eine Frau einen Schock, musste aber nicht ärztlich behandelt werden. Die Einsatzkräfte sperrten eine etwa 50 Quadratmeter große Fläche in der Nähe eines Eingangs zur Spree-Seite ab. Der S-Bahn-Verkehr war nach Angaben eines Bahnsprechers nicht beeinträchtigt. Im Regional- und Fernverkehr sei es zu minimalen Verspätungen gekommen.
Augenzeugen zufolge war ein etwa 25 Kilo schwerer Betonbrocken abgebrochen und durch die Deckenverschalung gestürzt. "Ein Glück, dass niemand von den Teilen getroffen wurde", sagte ein Feuerwehrsprecher.
Sachverständige der Bahn und Statiker sollten nun die Decke untersuchen. Ob weitere Teile herunterstürzen könnten, blieb offen. Der Bahnhof Friedrichstraße war in den Jahren 1995 bis 1999 komplett saniert worden.
aar/dpa
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