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Bayern: Bagger gräbt Millionenschatz im Garten eines Toten aus

Ein sonderbarer Schatzfund beschäftigt die Behörden in Niederbayern. Nach dem Tod eines Mannes buddelte ein Bagger Bargeld und Goldbarren in dessen Garten aus. Nun behauptet ein Freund des Verstorbenen, der Eigentümer zu sein.

Im Garten eines vor wenigen Tagen gestorbenen Mannes in Bayern ist ein Millionenvermögen gefunden worden. Ein Bagger habe den vergrabenen Schatz im niederbayerischen Bogen unter Aufsicht der Polizei zutage gefördert, sagte Bürgermeister Franz Schedlbauer (CSU). In mehreren Plastikbehältern waren Bargeld und Goldbarren vergraben.

Angeblich soll das Vermögen einem 69-jährigen Freund des verstorbenen 53-Jährigen gehören. Der Freund sagte, er habe das Vermögen von der Bank geholt und im Garten des 53-Jährigen mit dessen Zustimmung vergraben.

Als der 53-Jährige in der vergangenen Woche plötzlich gestorben war, habe der 69-Jährige die Baggerarbeiten veranlasst, weil er sich Sorgen um sein Geld gemacht habe. Jetzt gebe es einen Erbstreit zwischen dem 69-Jährigen und den Erben des 53-Jährigen, sagte Schedlbauer. Der Mann starb der Polizei zufolge eines natürlichen Todes.

Das ausgegrabene Vermögen wird nach Angaben des Bürgermeisters derzeit im Tresor eines Sicherheitsunternehmens in Regensburg aufbewahrt. Nun muss der 69-Jährige nachweisen, dass ihm das Vermögen wirklich gehört. Sonst geht es an die Erben des Toten.

sms/dpa

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1. Same procedure ...
rainer_daeschler 05.01.2016
Ungünstig, denn das Auftreten von Freunden, die dem Verstorbenen Geld und Wertgegenstände überlassen hatten, gehört bei Todesfällen bereits zum Standard. Vielleicht kann dann der Fiskus Klarheit in Sachen Ansprüche bringen. Der wird sich für dieses unversteuerte Vermögen sicher interessieren.
2.
KlausKram 05.01.2016
Zitat von rainer_daeschlerUngünstig, denn das Auftreten von Freunden, die dem Verstorbenen Geld und Wertgegenstände überlassen hatten, gehört bei Todesfällen bereits zum Standard. Vielleicht kann dann der Fiskus Klarheit in Sachen Ansprüche bringen. Der wird sich für dieses unversteuerte Vermögen sicher interessieren.
Weil der Fiskus seine Finger nicht mindestens genauso widerlich nach dem Vermögen von gerade verstorbenen ausstreckt wie plötzlich auftretende "Freunde".
3. Genau
stefan.martens.75 05.01.2016
Man verbüddelt legales, versteuertes Bargeld und Goldbarren im Garten des besten Freundes. Völlig logisch! Gibt ja auch sonst kaum Möglichkeiten seine Kohle sicher zu verwahren...... Gier frisst Hirn sage ich dazu.....
4.
uk2011 05.01.2016
Zitat von stefan.martens.75Man verbüddelt legales, versteuertes Bargeld und Goldbarren im Garten des besten Freundes. Völlig logisch! Gibt ja auch sonst kaum Möglichkeiten seine Kohle sicher zu verwahren...... Gier frisst Hirn sage ich dazu.....
Kann schon sein. Wer weiß, welche komischenSpleens dieser Typ hat. Immerhin wußte er ja von dem Zeug und hat den Bagger bestellt. Aber da er es zuvor von der Bank geholt hat, sollte der Nachweis ja wohl überhaupt kein Problem sein. Andernfalls war es zumindest ein origineller Versuch.
5. Und die Moral von der Geschicht...
billibumbler 05.01.2016
...verbuddel Dein Gold in fremden Gärten nicht !
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