Bohlens Sex-Bekenntnisse "Au, weia!"

Dieter Bohlen, der immer hungrige Frauenheld, hat offenbar seine Meisterin gefunden: Schauspielerin Brigitte Nielsen habe ihn einst durch zu heiße Avancen in die Flucht geschlagen, berichtet der Pop-König jetzt in seiner Autobiografie.


Model Nielsen: Kleine Ferkeleien ins Ohr
DPA

Model Nielsen: Kleine Ferkeleien ins Ohr

Hamburg - Der Titel, den Dieter Bohlen für seine Autobiografie gewählt hat, spricht Bände - und verspricht Auflage: "Nichts als die Wahrheit" steht auf dem schwarzen Cover, das in zwei Wochen auf den Markt kommen soll. In der "Bild"-Zeitung, die sich die Vorabdruckrechte gesichert hat, kann man jetzt schon Auszüge von Bohlens Wahrheit lesen - der erste Vorgeschmack: Wie Sylvester Stallones ("Rambo") damalige Gattin Brigitte Nielsen den Tötensener in die Flucht schlug.

Die Blondine ("sie war unheimlich lieb und hatte zwei riesen Dinger") habe ihn zu einem Treffen in Los Angeles gebeten, weil ihr "langweilig" war. Sie wollte singen, Bohlen sollte den Song liefern. Doch dann bekam der Sunnyboy aus Germany mehr als nur ihre Stimme. "Sie wusste gar nicht, wohin mit ihrer ganzen Energie. Alles war zack-zack! und hopp-hopp! Selbst für mich war das schon fast eine Nummer zu groß", ist in dem Blatt zu lesen.

Bohlen: "Fast eine Nummer zu groß"
DDP

Bohlen: "Fast eine Nummer zu groß"

Frau Stallone habe ihm bei einer Pressekonferenz "kleine Ferkeleien ins Ohr" geflüstert: "Rate mal die Farbe von meinem Slip!" Doch die Dame habe nicht nur Interesse an Ratespielen gehabt. Auf einmal habe Nielsen ihren Lippenstift aus der Handtasche gezogen und Bohlen "Fuck me" auf die Stirn gemalt. "Ich saß einfach nur da und machte boh! und uhh."

Nach der Gala habe er die rassige Schauspielerin und ihre Assistentin Kelly ("die exakt die gleichen Dinger hatte") mit auf seine Suite genommen, "wo es zu Übergriffen auf mich kam". Zwar lebe er streng nach dem Motto "Fange nie was mit einer Künstlerin an!" - doch in diesem Fall hielt ihn der Spruch zunächst nicht davon ab. Schließlich sei dabei nur die Rede von einer Künstlerin. "Da bin ich sehr genau."

Doch offensichtlich wurde der Hit-Produzent von der geballten Frauenpower überrascht: "Die beiden Mädels waren ziemlich krass drauf". Sie hätten nicht nur die Gürtel aus den Hotelbademänteln gezogen, sondern vorsorglich "auch noch sehr interessante Spielsachen" mitgebracht. "Ich kann nur sagen: Ich habe selten so gut ausgerüstete Frauen gesehen." Schließlich habe er es mit der Angst bekommen. "Au, weia!" dachte ich, "wenn jetzt der Rambo reinkommt, dann macht der aus dir Schuhleder!" Schleunigst habe er sich verdrückt und an der Hotelbar gewartet. Erst als "die Luft wieder rein war", habe er sich zurück in seine Suite getraut, die Koffer gepackt und mit dem nächsten Flugzeug Los Angeles verlassen. "Ohne einen einzigen Song aufgenommen zu haben."



© SPIEGEL ONLINE 2002
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.