Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Bohlens Welt: Von Veronas Assen und anderen Talenten

Von

Mit pikanten Enthüllungen wirbt Dieter Bohlen derzeit für sein Buch, das am Montag erscheinen soll. Auch bei Thomas Gottschalks "Wetten, dass...?" nutzte der Pop-König den Auftritt - und hatte gleich noch eine Überraschung parat.

Cindy Crawford und Bohlen bei "Wetten, dass...?": Lacher auf der Seite
DDP

Cindy Crawford und Bohlen bei "Wetten, dass...?": Lacher auf der Seite

Kiel - Die rosa Lesebrille auf der Nase, musste Thomas Gottschalk in der ZDF-Show "Wetten, dass...?" nur wenige Zeilen aus Dieter Bohlens Buch vorlesen, dann tobte das Publikum. Während sich der Großteil der Zuschauer sichtbar über Bohlens schriftlichen Bekenntnisse "Nichts als die Wahrheit" amüsierte, waren nur vereinzelt "Aufhören!"-Rufe zu hören. Die meisten Kieler schlugen sich vor Lachen auf die Schenkel, als Gottschalk mit Märchenerzählerstimme über Mutter Bohlen und Verona Feldbusch las.

Der Pop-Produzent, dessen Buch am Montag in die Läden kommen soll, versicherte dann bei seinem Auftritt, dass der Titel seines Buches tatsächlich ernst gemeint sei. In "Nichts als die Wahrheit" stehe tatsächlich nichts als die Wahrheit, dafür verbürge er sich. Dass möglicherweise der eine oder die andere von den Enthüllungen nicht begeistert sein könnte, schreckt den Tötensener offensichtlich nicht. Wenn jemand behaupte, er habe in seinem Werk nicht die Wahrheit beschrieben, könnte es durchaus sein, dass er sich gleich an den zweiten Band mache. "Ich habe noch ein Ass im Ärmel," sagte Bohlen. Schlagfertig zeigte er sich bei Gottschalks Einwand, Verona Feldbusch hätte möglicherweise zwei Asse: "Aber nicht im Ärmel."

Wie Bohlens Ass aussehen mag, möchte man sich kaum vorstellen. Bohlen, der sein Buch derzeit durch pikante Vorab-Enthüllungen in Springer-Blättern promotet, war auch am Sonntag wieder für eine Überraschung gut. In der "Bild am Sonntag" war zu lesen, wie die Beziehung zwischen Bohlen und seiner Ex-Gattin Feldbusch überhaupt begann. Monatelang hätten die beiden stundenlang in Autos - "Ferrari, Porsche, Mercedes" - gesessen und gequatscht. "Man musste nur sagen: 'Hey, heute baggern sie in Straße xy den Asphalt auf!', und schon lief ein Fünf-Stunden-Gespräch." Besonders harmonisch seien diese "Sit-ins" nicht gewesen: "Eigentlich zankten wir uns ständig. Jedes Treffen ungefähr 35 Mal." Zu Sex ("noch viel schöner als in meinen Fantasien") sei es erst nach acht Monaten gekommen. "Wenn überhaupt etwas an dieser Beziehung zu Verona echt war, war es höchstwahrscheinlich der Sex, denn sie ist ja bekanntermaßen eine der untalentiertesten Schauspielerinnen, die es gibt."

Diesen Artikel...

© SPIEGEL ONLINE 2002
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: