In der Nähe des Flughafens Lastwagen explodiert auf Autobahn in Bologna - mindestens ein Todesopfer

Dunkler Rauch über einer Autobahn in Bologna: In Italien ist ein Tanklaster aus bislang unbekannten Gründen explodiert. Mindestens eine Person starb dabei, Dutzende Menschen wurden verletzt.

AFP/ Vigili del Fuoco

In der italienischen Großstadt Bologna ist es auf der Autobahn in der Nähe des Flughafens zu einer gewaltigen Detonation gekommen. Ein Lastwagen sei aus noch unbekannten Gründen explodiert, sagte ein Sprecher der Kommune. Die Feuerwehr schrieb auf Twitter, dass es sich um einen Tankwagen gehandelt habe.

Die Präfektur hatte zeitweise von zwei Toten gesprochen. Am Abend korrigierte die Behörde jedoch laut Nachrichtenagentur Ansa die eigenen Angaben - es sei nur ein Todesopfer bestätigt. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern gehe aber weiter. "Es gibt mehr als 60 Verletzte", twitterte Italiens Vize-Regierungschef Luigi Di Maio. Einige Menschen seien schwer verletzt worden.

"Die Druckwelle war gewaltig", zitierte Ansa den Einsatzkoordinator der Feuerwehr, Giovanni Carella. Der Lastwagen sei zunächst in Brand geraten und dann explodiert. Fotos zeigten einen Feuerball. Brennende Trümmerteile setzten andere Autos in der Nähe in Brand.

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Bologna: Detonation auf Autobahn

Ein Video der Polizei auf Twitter zeigte, dass ein Teil der Autobahnbrücke, auf der der Lastwagen unterwegs war, einstürzte.

Die Autobahn führt auch am Flughafen Bologna entlang. Dieser war nach Angaben des Betreibers aber nicht betroffen. Es habe keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb gegeben. Auf einem Foto der Feuerwehr aus der Luft waren dunkler Rauch und brennende Autos auf einem Parkplatz zu sehen.

Über Twitter rief die Polizei dazu auf, die Gegend des Unglücks zu meiden.

Mehrere Straßen wurden gesperrt. Wegen der starken Hitzeentwicklung hätten sich die Löscharbeiten zunächst als schwierig erwiesen, berichtete Ansa. Sie seien aber mittlerweile abgeschlossen.

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, mindestens zwei Menschen seien gestorben. Die offiziellen Angaben wurden jedoch am Abend berichtigt, es gab demnach lediglich ein Todesopfer. Wir haben die entsprechenden Stellen korrigiert.

bbr/dpa



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