Brasilien Waldbrand zerstört fast 4000 Hektar Land

4000 Hektar Wald sind in Brasilien Waldbränden zum Opfer gefallen. Behörden vermuten Brandstiftung. Auch ein Nationalpark ist betroffen.

Feuer in Brasilien: War es Brandstiftung?
AFP

Feuer in Brasilien: War es Brandstiftung?


Rio de Janeiro - Waldbrände haben im Südosten von Brasilien eine Fläche von fast 4000 Hektar zerstört. Rund um die Stadt Petrópolis im Bundesstaat Rio de Janeiro kämpften rund 200 Feuerwehrleute gegen die Flammen, berichtete das Nachrichtenportal "G1". Bei der Brandbekämpfung kämen auch drei Flugzeuge zum Einsatz. Die zerstörte Fläche entspricht über 3700 Fußballfeldern. Betroffen sind auch Teile des Nationalparks Serra dos Órgãos.

Das Umweltministerium ermittelt wegen Brandstiftung. "Aufgrund der Bodencharakteristika und anderer Hinweise wissen wir, dass es keine spontane Entzündung war", sagte der Leiter der Ermittlungsgruppe, Oberst José Maurício Padrone. Am Donnerstag wurde bereits ein Verdächtiger festgenommen, nach einem Verhör allerdings wieder freigelassen.

isa/dpa



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 16 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
chwe 18.10.2014
1. Da sind die Gruenen sicher begeistert
wieder etwas Platz fuer Palmoelplantagen gewonnen. Die Beimischung von Palmoel soll in BW uebrigens verpflichtend werden.
carahyba 18.10.2014
2. Hier geht es nicht um Palmöl ...
Zitat von chwewieder etwas Platz fuer Palmoelplantagen gewonnen. Die Beimischung von Palmoel soll in BW uebrigens verpflichtend werden.
Das ist sehr wertvolles Bauland in einer Autostunde von Rio entfernt in einer prachtvollen Voralpenlandschaft mit bestem Klima. Der Quadratmeter Bauland erreicht dort astronomische Summen. Die Immobilienspekulanten werden sich weitere goldene Nasen verdienen. In Brasilien gibt es genügend Leute die sowas bezahlen können. Die Politik wird ihren Teil bekommen und der Deal läuft. Und schneller als man es erwarten würde.
buerger_nr_x 18.10.2014
3. ... Mhhh ...
Das ist doch endlich mal wieder eine gute Nachricht! Da wir nun wieder ein Stück Land haben, dass wir z.B. mit Soja, am besten gleich mit dem wie sonst auch üblichen fortschrittlichen genverbesserten Roundup-resistenten Soja, bestellen können. Das macht den wenigen dafür notwendigen Arbeitskräften die wenigste Arbeit, da man die Pflanze mit Pflanzen schützenden Mitteln, wie z.B. Roundup gut schützen kann. Pflanzen oder Lebewesen, die durch das Pflanzenschutzmittel zugrunde gehen, können demnach keine (richtigen) Pflanzen sein, denn sonst hätte das Mittelchen sie ja geschützt. Also alles gut … So kann auch gleich was gegen den Hunger in der Welt getan werden. Ich freue mich dann schon wieder auf die nächste Tafel BIO-Schokolade, mit dem daraus hergestelltem (Soja)-Lecithin. Und das nächste Stück Fleisch, dass dem Soja-gemästeten lieben Vieh entnommen wurde. … Was für ein Glück … Schön, dass es keine Nachverfolgbarkeit der Soja-Produkte bis hin zum angebauten Feld gibt. Alles gut … Beschäftigen wir uns also lieber mit Wichtigerem. Vielleicht gibt es demnächst auch einige Tropfen mehr Bio-Sprit. (Wer bis hierhin gelesen hat, kann sich selbst überlegen, ob die Zeilen ironisch oder genau so gemeint waren.)
carahyba 18.10.2014
4. Hier geht es um wertvolles Bauland ...
Zitat von buerger_nr_xDas ist doch endlich mal wieder eine gute Nachricht! Da wir nun wieder ein Stück Land haben, dass wir z.B. mit Soja, am besten gleich mit dem wie sonst auch üblichen fortschrittlichen genverbesserten Roundup-resistenten Soja, bestellen können. Das macht den wenigen dafür notwendigen Arbeitskräften die wenigste Arbeit, da man die Pflanze mit Pflanzen schützenden Mitteln, wie z.B. Roundup gut schützen kann. Pflanzen oder Lebewesen, die durch das Pflanzenschutzmittel zugrunde gehen, können demnach keine (richtigen) Pflanzen sein, denn sonst hätte das Mittelchen sie ja geschützt. Also alles gut … So kann auch gleich was gegen den Hunger in der Welt getan werden. Ich freue mich dann schon wieder auf die nächste Tafel BIO-Schokolade, mit dem daraus hergestelltem (Soja)-Lecithin. Und das nächste Stück Fleisch, dass dem Soja-gemästeten lieben Vieh entnommen wurde. … Was für ein Glück … Schön, dass es keine Nachverfolgbarkeit der Soja-Produkte bis hin zum angebauten Feld gibt. Alles gut … Beschäftigen wir uns also lieber mit Wichtigerem. Vielleicht gibt es demnächst auch einige Tropfen mehr Bio-Sprit. (Wer bis hierhin gelesen hat, kann sich selbst überlegen, ob die Zeilen ironisch oder genau so gemeint waren.)
Dieses Gebiet liegt eine knappe Autostunde von Rio entfernt in einer Landschaft die mit der Voralpenlandschaft vergleichbar ist, aber klimatisch wesentlich begünstigter, im Sommer wird es nicht zu heiss, im Winter nicht zu kalt. Hier erreichen die Quadratmeterpreise astronomische Werte. Ich bin davon überzeugt, dass diese Aktion von Immobilienspekulanten aus geht. Dort werden in den nächsten Jahren kg-weise Gold weggetragen.
agua 18.10.2014
5.
Zitat von carahybaDas ist sehr wertvolles Bauland in einer Autostunde von Rio entfernt in einer prachtvollen Voralpenlandschaft mit bestem Klima. Der Quadratmeter Bauland erreicht dort astronomische Summen. Die Immobilienspekulanten werden sich weitere goldene Nasen verdienen. In Brasilien gibt es genügend Leute die sowas bezahlen können. Die Politik wird ihren Teil bekommen und der Deal läuft. Und schneller als man es erwarten würde.
Danke für die Information. Beim Lesen der Überschrift dachte ich auch spontan an den Anbau von Soja .
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.